#10 Lektinfrei leben mit Familie: Von Morbus Crohn zur Mission I mit Karin Stumpfl (Tobio)
Shownotes
Mein Gast: Karin Stumpfl – Mitgründerin von Tobio und Mama von drei Kindern. Aus der gesundheitlichen Krise ihres Mannes Tobias Stumpfl (damals Morbus Crohn) wurde eine Mission: lektinfreie Ernährung alltagstauglich, genussvoll und familientauglich machen. Wir sprechen über den Weg von „Was essen wir jetzt überhaupt?“ bis zu Soulfood in lektinfreier Version, über klare Rollen im Familien-Business (Innovation vs. Operatives), smartes Outsourcing und warum Entscheidungen Momentum bringen. Außerdem: das Buch „Seelenhunger“ und die US-Expansion.
In dieser Folge hörst du:
• Was lektinfreie Ernährung ist – und warum sie bei Tobias den Unterschied machte
• Von Diagnose zu Lösung: Ernährung als Hebel bei Autoimmun-Themen
• Familien-Business: wer erfindet, wer hält am Laufen (und warum das gut ist)
• Outsourcing: Lohnfertiger, Lager, Shop → schlanke Struktur, mehr Fokus
• Entscheidung statt Dauerschleife: raus aus dem Kopf, rein ins Tun
• Kinder & Unternehmertum: Stolz, Mindset und „Mini-Seller“
• „Seelenhunger“: Pizza, Schnitzel, Kaiserschmarrn – nur anders
• Vision & USA: Manifestieren trifft Umsetzung
Takeaways für dich:
• Entscheidung > Zweifel: Erst entscheiden, dann entsteht Momentum.
• Lektin-Basics: Lektine (z. B. Gluten) reduzieren → Darm & Immunsystem entlasten; Genuss bleibt, wenn du Zutaten smart ersetzt.
• Soulfood geht lektinfrei: Klassiker sind möglich – Buch/Community geben Sicherheit.
• Rollen klären: Innovation vs. Operatives trennen → weniger Stress, mehr Wirkung.
• Outsourcing nutzen: Auslagern, was andere besser/schneller können.
• Mini-Start heute: 1 Rezept testen, 1 Zutat im Vorrat tauschen, 1 Aufgabe auslagern.
• Eigenverantwortung: Gesundheit & Freiheit als Leitplanken – du triffst die Wahl.
Gewinnspiel (Werbung) – nur auf Instagram
Zu gewinnen: 1× Buch „Seelenhunger“ + 1× Bio-Kochbananen-Chips.
👉 Teilnahme ausschließlich unter diesem IG-Post: https://www.instagram.com/p/DQ2HYHngh0w/
Laufzeit: 09.11.2025 – 23.11.2025, 18:00 (Europe/Berlin)
Auslosung & Bekanntgabe: Zufallslos am 23.11.2025 ab 20:00; Gewinner:in wird per Kommentar/DM informiert und hat 72 Stunden zur Rückmeldung, sonst Neuauslosung.
Kurz-Teilnahmebedingungen:
Teilnahme DE/AT/CH.
Kein Anspruch auf Barauszahlung, kein Umtausch, keine Übertragbarkeit des Gewinns.
Versand innerhalb DE/AT/CH.
Datennutzung: IG-Name zur Durchführung; im Gewinnfall Name/Adresse.
Plattform-Hinweis: Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Instagram/Meta, Spotify, Apple Podcasts oder Podigee und wird von diesen weder gesponsert noch organisiert. Verantwortlich: Jasmin Bachhofer.
Ressourcen & Links
• Tobio Website & Shop: https://tobio.at/de/
• Buch „Seelenhunger – wenn Ernährung unsere Seele retten kann“: https://www.amazon.de/Seelenhunger-Ernährung-unsere-Seele-retten/dp/3990502751
• Karin/Tobio auf Facebook : https://www.facebook.com/profile.php?id=61577077285466
• Karin/Tobio auf Instagram : https://www.instagram.com/6sinnekueche/ @6sinnekueche
Transparenz / Hinweis:
Gewinne wurden von Tobio zur Verfügung gestellt (Werbung). Diese Episode ersetzt keine medizinische Beratung; Ernährung ist individuell.
DU willst Gast im Podcast sein, oder kennst Jemanden, der gut in diese Format passt? Schreib mir: She leads Both - Familie & Ambition by Jasmin Bachhofer • Jasmin auf Instagram: @jasmin.bachhofer
Transkript anzeigen
Jasmin Bachhofer: Mein heutiger Gast ist Karin Stumpfel. Sie ist Mitgründerin von Tobio, einem Unternehmen für lektinfreie Ernährung und gleichzeitig Mama von drei Kindern. Wir sprechen darüber, wie sie gemeinsam mit ihrem Mann ein Business aufgebaut hat, was lektinfrei eigentlich bedeutet und wie man als Mama mitten im Familienalltag Unternehmerin sein kann. Am Ende der Folge gibt es sogar noch ein besonderes Gewinnspiel rund das Thema Ernährung und Soulfood. Also unbedingt bis zum Schluss dran bleiben. Karin, stell dich doch gerne selbst einmal in eigenen Worten vor, wer bist du und was machst du?
Karin: Hallo Jasmin, danke, dass du mich eingeladen hast. Also ich bin Karin, komme aus Oberösterreich, bin 45 Jahre alt, verheiratet. Wir haben drei Kinder im Alter von 8, 10 und 11. Genau, zwei Mädchen und ein Buben in der Mitte. ja, kurz zu meinem beruflichen Werdegang. habe eigentlich nach der Matura
Jasmin Bachhofer: sehr gern
Karin: Ich Jahre lang auf der Volksbank gearbeitet, mit nur fünf Jahren Unterbrechung. Da war ich in Karenz. Ich habe die Kinder auch sehr gut getimet. habe ich alles in fünf Jahren erledigt. Dann bin ich wieder eingestiegen. Für mich war das auch immer wichtig. Ich wollte unbedingt wieder in den Job zurückkehren.
Jasmin Bachhofer: Ja.
Karin: Nur Mama und der Anführungszeichen war mir auch immer zu wenig. ich bin dann wieder in die Bank zurückgekehrt für zwölf Wochenstunden. Bis das neue Unternehmen dann nach mir gerufen hat. Dann habe ich ehren.
Jasmin Bachhofer: Mhm.
Jasmin Bachhofer: Das Neuunternehmen, was heißt denn das Neuunternehmen? Nimm mich mal bitte ein bisschen mit und die Hörner nennen.
Karin: Das neue Unternehmen ist eigentlich aus der Not heraus entstanden. war nicht so eine schöne Geschichte, weil mein Mann krank war. Er hatte eine Autoimmunerkrankung, Vorbus Crohn. Und hat ihm damals aufgrund von den ersten Medikamenten, die er bekommen hatte, starke Nebenwirkungen. Wir haben damals gerade Haus gebaut und er konnte dann aufgrund der Nebenwirkungen die Schufen nicht mehr raufsteigen in unserem Haus. ja genau. Und dann war irgendwie das schulmedizinische Thema für ihn erledigt, weil er sagte, entweder die Medikamente bringen mich oder die Krankheit. Also so funktioniert das nicht für ihn. Und dann sind wir durch Zufall. Also muss man wieder sagen, Glück im Unglück irgendwo. Wir sind in einem Arztzimmer gesessen und dann liegt dort dieses Buch von Dr. Steven Gundry. ist ein renommierter Herzchirurg aus Amerika. The Plant Paradox. Und da geht es eben Lektinfreie Ernährung. Und das war dann... sehr spannend, weil wir hatten ja schon alles durch Ayurveda, vegan, vegetarisch, TCM, also wirklich und immer alles als die ganze Familie. Und dann sagt er so, und jetzt probieren wir Lektin frei. Und ich sag dann, ja, das ist aber schwierig, weil was essen wir jetzt noch? Wir kommen ja quasi gerade aus vegan und da fehlen ja ganz viele Pflanzen dann. Dann habe ich gesagt, jetzt weiß ich dann nicht mehr, was wir essen. Dann hat er angefangen zu kochen und zu experimentieren. Innerhalb von kürzester Zeit ist es ihm so viel besser gegangen, dass wir wussten, das ist jetzt der richtige Weg. Das, was wir da am Anfang hatten, einfach total schlicht. Das war meistens irgendein...
Karin: Kaffeeol und Brokkoli mit Hirse dazu. Das war nicht viel. Und dann, was uns am meisten gefehlt hat, war Brot zum Beispiel. Gerade auch die Kinder zur Jause und so weiter. Da fehlte einfach das Brot. Und generell diese Teigwarn in der Lektinfreien Ernährung ist das halt ein bisschen... Wenn du jetzt... also Gluten...
Jasmin Bachhofer: Wow.
Karin: ist das bekannteste Lektin, wenn du das weglässt, dann wird es eng. Deswegen hat er dann zu experimentieren begonnen, bis wir wieder ein Brot hatten, das aussah wie Brot, das schmeckte wie Brot. Dann sind die ganzen guten Teigwaren wieder dazugekommen, ob es jetzt dann die Brösel sind für den Schnitzel oder für die Topfengnödel.
Jasmin Bachhofer: Mhm.
Karin: Was auch immer. Also das hat sich dann aus dem ganzen eigentlich entwickelt und dann sind Freunde und Bekannte zu uns gekommen und haben gesagt, was habt ihr da? Ich will das auch probieren. Dann haben wir ihnen die Rezepte gegeben. nein, das geht für uns so nicht. Wo bekomme ich diese ganzen Zutaten her? Das muss ich in so riesen Mengen kaufen oder weiß ich gar nicht, wo ich das her bekomme. Könnt ihr das nicht machen für uns? Und irgendwie, ja, und durch das, dass Tobias kommt aus einer, also mein Mann Tobias kommt aus einer Unternehmerfamilie, für ihn ist das so, wie soll ich sagen, der schüttelt das so aus der linken Hand, also quasi, ja, machen wir ein Unternehmen, so, jetzt machen wir das gescheit, ja. Und einfach, dass das auch umsetzbar wird, dass es einfacher wird für die Menschen, gerade welche die jetzt wirklich auch mit der Energie zu kämpfen haben. Also da ist es ja dann oft schwierig, was Neues auszutüfteln oder sich da Gedanken zu machen. Und deswegen haben wir da unsere Gesamtlösung, quasi das Kochbuch mit den verschiedenen Koch- und Backmischungen. Und so kann man einfach das hernehmen und da einfach draus kochen und es wird einfach. Das war so unsere Idee dieser Gesamtlösung.
Jasmin Bachhofer: Also wenn ich das jetzt so richtig verstanden habe, nur mal kurz so Zusammenfassung für mich und auch für die Hörerinnen. Ihr wart praktisch in einer richtig großen Not drinnen, also der Mann war schwer krank. Morbus Cron hast du gemeint, oder? War die Krankheit?
Karin: Genau.
Karin: Ja, genau. Genau, Morbus. Konische Dameentzündung.
Jasmin Bachhofer: Chronische Darmeinsinnung, seid praktisch habt erstmal die medizinische Sparte durch, seid ihr durchgegangen. Also ihr wart bei sämtlichen Ärzten, so wie ich das richtig verstanden hab. Und die haben alle gesagt, da können wir nicht helfen oder da gibt's nichts sozusagen.
Karin: Ja.
Karin: Ja, das war wirklich so, dass die Ärzte gesagt haben, das hat mit der Ernährung nichts zu tun. Da gibt es halt jetzt die Therapien, man da nehmen kann, also verschiedenste Medikamente und was anderes gibt es da nicht. Und eben durch das erste Medikament war das eben, das war so Augenöffnen für Tobias dann.
Jasmin Bachhofer: Mhm.
Jasmin Bachhofer: Ja.
Karin: dass er sagte, das will er nicht. Und irgendwo, wenn ich eine chronische Darmentzündung habe, dann liegt es doch nahe. Mittlerweile ist ja, das Ganze war vor sieben Jahren hat es begonnen und mittlerweile sind sie so weit, dass sie schon sagen, ja okay, es hat was mit der Ernährung zu tun, nur sie wissen nicht was.
Jasmin Bachhofer: Ihr wart Vorreiter. Ihr habt zwar alles Medizinische probiert, seid aber trotzdem alternativ, habt ihr auch, so wie ich das verstanden habe, sämtliche Ernährungsrichtungen angegangen, also von vegetarisch zu vegan zu laktosefrei, alles Mögliche, was ich gerade drauf gehört habe, alles, und seid dann bei Lektin frei angekommen. Und daraus, aus dieser Erfahrung, ist praktisch dann das Unternehmen Tobiu gekommen.
Karin: Alles.
Karin: Genau, weil wir eben dann gemerkt haben, wie welch ein riesen Hebel mit dieser Ernährung möglich ist. Das ist so toll und so schön. einfach dieses ganze, also diesen ganzen, gerade bei Autoimmunerkrankungen, einfach den Körper zu unterstützen. wenn ich dreimal am Tag mindestens
Jasmin Bachhofer: für die Gesundheit vor allem.
Karin: Irgendetwas reinfülle, was den Körper eigentlich nur belastet, wird schwierig mitgesungen werden. es sollte ja, also gerade die Lebensmittel soll ja eigentlich nicht nur der Treibstoff oder die Kalorien sein, sondern das soll ja auch was machen im Körper. Das ist ja für ganz viele Prozesse wichtig, was ich da nehme.
Jasmin Bachhofer: Mhm.
Jasmin Bachhofer: Ja. Definitiv. Das kann ich aus eigener Erfahrung auch sagen, dass Ernährung eine große Stellschraube ist. Also jetzt auch im Leben voranzukommen und eben aber auch gesund zu werden oder gesund zu bleiben vor allen Dingen. Also es ist schon und deswegen finde ich es auch so interessant, weil Lektin frei war mir jetzt auch neu, ehrlicherweise. Und ich finde es sehr spannend, dass ich durch dich auf dieses Thema aufmerksam geworden bin. Und wir kommen aber später noch bisschen näher auf diese Ernährung. Erst einmal möchte ich noch bisschen was zu dir wissen, liebe Karin. Ich meine, das ist ja auch schon eine Hausnummer. Du hattest einen kranken Mann in Anführungszeichen. Dann hast du die Kinder gehabt. hast du mit beiden aber trotzdem... Du warst noch teilweise angestellt, oder? bist dann auch noch die Arbeit gegangen. Dann habt ihr aber trotzdem irgendwann auch angefangen zu gründen. Also wie sah bei dir der Alltag aus? Wie hast du das alles so gewuckt?
Karin: Mhm.
Karin: Auf Wiedersehen.
Karin: Das ist eine gute Frage im Nachhinein. Wobei das Unternehmen, das muss man sagen, da ist es Tobias dann schon wieder gut gegangen. Also das haben wir ja dann erst gemacht, wie wir gesehen haben, ja, das hat jetzt wirklich geholfen und er ist wieder gesund. Also nach ein paar Monaten, als wir das angefangen hatten, irgendwann hat er dann auf einmal gesagt, du, ich glaube, ich bin wieder gesund. Und das war...
Jasmin Bachhofer: Aja.
Karin: total schön. Also die erste Zeit, wie er krank war und wie wir alle nicht wussten, Was ist das jetzt? Was kommt da eigentlich auf uns zu? Das war keine leichte Zeit. Trotzdem auch immer die Arbeit und die Kinder. Die Kinder sind dann oft gekommen. Hat Papa heute einen guten Tag oder einen schlechten? Also das war schon... Wenn einer in der Familie krank ist, ist das einfach eine Belastung für die ganze Familie. Aber trotzdem, mein Part in dem Ganzen war, ich war halt immer positiv. Und das ist halt was, wenn man einen kranken Partner hat oder ein krankes Familienmitglied, dass man da die Positivität bewahrt. Ich habe immer gesagt, irgendein Putzelteil fehlt noch. Sich auch darauf zu verlassen, es wird alles wieder gut. Das ist eigentlich...
Jasmin Bachhofer: Mhm.
Karin: Ja, muss ich schon sagen, eine Gabe oder ich glaube auch, dass sich das jeder erarbeiten kann, dass man eben darauf vertraut, es wird wieder gut und es werden uns die richtigen Dinge zur richtigen Zeit treffen, Also so wie wir dieses Buch dort liegen sind. Man sieht oft wo ein Buch liegt, aber dass man das dann auch hernimmt und sagt... Das klingt ja interessant, das ist immer ganz ein anderer Ansatz und das probieren wir jetzt aus. Aber eben das ganze, das eher offen sein und einfach positiv zu bleiben, das ist schon wichtig, also gerade auch für die kleinen Kinder, weil wenn ich da auch nicht so positiv gewesen wäre, wo wären denn dann die Kinder geblieben?
Jasmin Bachhofer: Ich würde ihm auch offen sein.
Jasmin Bachhofer: Mmh.
Jasmin Bachhofer: Und jetzt im Unternehmeralltag, würdest du das genauso sagen oder welche Herausforderungen hast du da jetzt? Es wird ja nicht anders im Gegenteil.
Karin: Das sind natürlich ganz andere Herausforderungen. Gesundheit ist das höchste Gut überhaupt. Weil ohne Gesundheit ist einmal alles andere nebensächlich. Und jetzt ist halt so...
Jasmin Bachhofer: Mhm.
Karin: Tobias ist der, der innovative bei uns. Er sagt die neuen Sachen, er bringt die neuen Sachen ins Laufen und ich bin der Erhalter. Ich schaue, das, wenn das dann läuft, dann übernehme ich und ... macht quasi die nötigen Schritte. Wir sind ja nur zu zweit in dem Unternehmen, wir haben ja alles ausgelagert, also nur so ist das auch möglich. haben Lohnfertiger für unsere Backmischungen und so weiter. Also die Rohstoffe bestelle ich.
Jasmin Bachhofer: Mhm.
Karin: Das kommt dann zum Lohnfertiger. Und vom Lohnfertiger, der packt das alles, mischt das, packt das ab und schickt das dann ins Lager. Und vom Lager kommen direkt die Bestellungen über den Onlineshop herein und gehen ins Lager und von dort wird dann ausgeliefert. Und das, halt Kundenservice und diese Sachen, die halt dann auch noch sich anhängen, das liegt dann bei mir.
Jasmin Bachhofer: Ja, da könnte schon einiges mehr dazu. Ich kann so etwas als eigene Erfahrung nicht sagen, jetzt bin ich ja noch alleine und hab auch noch nix ausgelagert, neben denen sind wir ja so. Aber was da eigentlich beim Unternehmensaufbau alles mit dazu gehört, das ist schon verrückt. Wir kommen da noch dazu auf das Buch. Das ist ja auch ein Tool, wo ihr nach draußen geht und allein dafür, was man schon alles vorbereiten muss. Und dann aber auch das Daily Business, du schon sagst, Kundenservice, Reklamation, Marketing etc. Und was ich am aller spannendsten fand, hast du gerade gesagt. dass es von euch diese zwei Typen gibt. Also praktisch eher der innovative, der go weiter, weiter, weiter, so verstehe ich das. Und du wie diese, ja Schatz, wahrscheinlich eher dieses beständige, dieses vielleicht auch mal bisschen bremsend, aber in liebevoller Art und Weise zu sagen, guck mal, jetzt müssen wir wieder gucken. Ich weiß nicht, machst du Buchhaltungen auch dazu?
Karin: Ja.
Karin: Ja, die grobe Buchhaltung, es gibt natürlich dann den Steuerberater, der dann den Rest dazu macht, aber es ist schon auch notwendig, gerade wenn man so wie bei uns ist zu zweit oder gerade auch wenn man alleine ist, dass man da schon auch
Jasmin Bachhofer: Hm.
Karin: sich professionelle Hilfe holt, nicht alles selbst oder zumindest für eine Zeit eine professionelle Hilfe holt. man braucht ja, alleine braucht man ja doppelt so lange oder wenn man doppelt so lange auskommt und wenn man professionelle Hilfe hat, dann kann man sich auf die wichtigen Sachen konzentrieren. Weil gerade, wenn ich jetzt dann das so Marketinggeschichten oder so, das muss man ja dann alles selbst machen. Und für das braucht man auch den Kopf frei. Wenn ich jetzt immer nur bei der, ich nehme jetzt Beispiel noch der Buchhaltung, wenn ich immer nur bei der Buchhaltung bin, dann kann ich nicht kreativ sein, oder? Also so geht es zumindest mir. Also da brauche ich trotzdem den Kopf ein bisschen frei.
Jasmin Bachhofer: Ja, das stimmt.
Jasmin Bachhofer: Ja, verrückt. Und das, wie gesagt, nur aufbauen, Eltern von Kindern. das ist für mich immer... Also ich stehe ja für Familie und Ambition, bzw. Business aufbauen. Ich finde es immer faszinierend, was da für Kräfte eigentlich noch hochkommen bei den Personen, die eben ihr Business aufbauen oder eben auch zusammen... Also es ist ja egal, ob jetzt alleine oder eben mit einem Partner oder mit anderen Geschäftspartnern. Aber alleine dieses... wenn du hungrig bist nach mehr, also wenn du weißt, für was du das tust, entstehen da Krächz. Das Schöne ist ja, deine Kinder sehen das ja auch. Die sehen ja Eltern, die glücklich sind, die sagen, die brennen für ihr Produkt, die sagen, das muss auf dem Markt und das ist revolutionär und alles. Wie ist das mit euren Kindern? Magst du mich da auch noch kurz mitnehmen?
Karin: Die Kinder sind ganz lustig, weil die eigentlich total stolz darauf. Wir haben für uns jetzt die Ernährungspyramide ein bisschen neu geschrieben. Dann lernen sie in der Schule lernen.
Jasmin Bachhofer: Vielen Dank.
Jasmin Bachhofer: Ein leitliches Schulsystem. Nein, wir machen unsere eigene Ernährungspyramide.
Karin: Und da durften sie auch damals Zeichnungen dafür machen, also das alles aufzeichnen und dann haben wir das da so reingeklebt. Also wir haben die quasi mit den Kindern ein bisschen erarbeitet. Und da kommt natürlich jetzt in der Schule die herkömmliche Ernährungspyramide. Kinder sind dann verwirrt. Was stimmt denn jetzt? Ja, wir sagen halt dann, ja, das ist die herkömmliche Ernährungspyramide, die hat uns dahin geführt, wo wir jetzt sind oder wo halt die Gesellschaft jetzt ist. Ja, es ist ja so ein bisschen eine Gradwanderung. Und wir machen das eben noch unserer Ernährungspyramide und sie sind dann auch stolz darauf, weil sie wissen ja so ein bisschen die Eckpunkte. Und da war so ein schönes Erlebnis, haben sie uns ganz stolz erzählt. Sie waren auf so einer Geigenwoche in den Sommerferien und da dürfte eine Betreuerin dabei gewesen sein, die eben Glutenfrei lebt. weiß jetzt nicht, ob sie Zöleakie hat oder nicht, aber auf jeden Fall lebt sie glutenfrei. dann haben sie gesagt, ja, und ob sie die Produkte von uns noch nicht kennt. Sie sollte sich da das anschauen und soll da nach Tobio suchen und da gibt es glutenfreie Produkte. also sie sind unsere kleinsten Verkäufer.
Jasmin Bachhofer: Super! Also wie cool ist das bitteschön, oder? Also jetzt mal ganz ehrlich, die kriegen von euch eine richtig coole Ernährung mit, was ja vom Körper schon mal richtig super ist. Dann kriegen die das Mindset noch mit vom Unternehmertum, so die Abläufe und so weiter. Also es ist eigentlich die beste Schule, was ihr ihnen gerade geben könnt.
Karin: Danke schön. in dem Fall passiert es einfach so, das stimmt.
Jasmin Bachhofer: Ja, also ich...
Jasmin Bachhofer: Und Ich glaube, was Sie auch mitbekommen ist, dass es auch nicht immer gut geht. Sie haben ja auch gesehen, dass ein Leben auch mal up and down sein kann, seien Sie jetzt von Gesundheit her, aber eben auch vielleicht in der Wirtschaft oder so. Weil ich meine, sind wir mal ehrlich, wir sind ja gerade wirtschaftlich, sind wir in einem Winter drinnen und das heißt auch hier, also Aquarieren ist eine ganz andere Sache, als wenn du in Frühling oder Sommer ein Unternehmen startest. Die kriegen bei euch so viele Sachen mit, wo du für spät einfach schon mal richtig genial nutzen kannst.
Karin: Ja, das ist richtig. Aber das ist auch genau das, was ich weiß nicht, ob ich es vorher schon erwähnt habe, aber was auch meinen Mann irgendwo geprägt hat, weil er kommt ja aus einer Unternehmerfamilie. Und für ihn war das, also ich würde es jetzt mal so unter Anführungsstrichen sagen, ein leichtes, ein neues Unternehmen zu machen. der hatte da nicht so die Hemmschwelle. Also ich weiß jetzt nicht. Man heute sehe ich es jetzt, ist es eineinhalb Jahre aus, dass ich aus der Bank gegangen bin. Und heute sehe ich es nochmal ganz anders. Also da Das bekommt man in der Arbeitswelt so gar nicht mit, weil irgendwo bekommt man da immer so mit. Du hast jetzt einen sicheren Arbeitsplatz, gerade in einer Bank. ist normalerweise, wenn du dir nichts zu Schulden kommen lässt, dann ist das sicher.
Jasmin Bachhofer: Das ist so beherzigt, gerade für uns zeigen, was man so sagt.
Karin: Genau, aber wenn man dann einmal in die Unternehmerwelt reinschnuppert, das ist ja viel sicherer, wenn ich das mal so sagen darf, da habe ich alles selbst in der Hand. Ich bin dafür verantwortlich, wie ich es mache, was ich mache, wann ich es mache. Also das ist schon nochmal eine ganz andere Freiheit, die ich jetzt leben kann.
Jasmin Bachhofer: Achso, würdest es nicht mehr missen wollen. Fragezeichen?
Karin: Nein, auf gar keinen Fall. Ich habe ja wirklich lange gebraucht, weil ich ja auch meinen Job so gern hatte. Ich habe wirklich total gerne in der Bank gearbeitet und hatte lauter nette Kolleginnen und Kollegen. War einfach schön für mich dort. und dann zu sagen, ich musste wirklich damals oder ich wollte damals eine Entscheidung treffen, weil so war es, ich hatte das Gefühl, ich werde dem nicht gerecht und dem nicht gerecht. Also wie dann schon beides gelaufen ist, also das Unternehmen schon gelaufen ist und ich noch in der Bank war, da war ich so zwischen den Stühlen. Ja, war eigentlich, da war ich gehetzt. In dieser Zeit war ich wirklich gehetzt, weil dann sind auch noch die drei kleinen Kinder und ja, Haus und Garten und...
Jasmin Bachhofer: Aber wenn ich da einhaken darf, da warst du praktisch kurz vor dieser Entscheidungsfindung, oder?
Karin: Ja.
Jasmin Bachhofer: Also sozusagen diese Schwelle zwischen, okay, bleibe ich noch weiter im Angestelltenverhältnis oder wage ich jetzt mit meinem Mann zusammen dieses Abenteuerunternehmertum. Weil das ist ja oftmals diese Schwelle, wo so viele Frauen, noch sich, oder allgemein Menschen, die trauen sich nicht Entscheidungen zu treffen. Und deswegen, und das ist ja dieses, eigentlich auch dieses Qual vollste am Ende. Weil wenn du mal die Entscheidung getroffen hast, dann... Kommt dieses Momentum oder wie empfandst du das?
Karin: Wenn du keine Entscheidung getroffen hast, dann ist es ein Rückschritt. Wenn du die Entscheidung getroffen hast, das zu machen, dann kommt wieder etwas ins Laufen. Und dann konnte ich, als ich dann wirklich nur mehr für unser Unternehmen, da war dann auch wieder Raum für Kreativität zum Beispiel. Also das ist, wo du vorher nur abgearbeitet hast oder wie soll ich das jetzt beschreiben, das was halt gemacht werden musste, ja, gemacht hast, weil da kein Raum war für noch was Zusätzliches.
Jasmin Bachhofer: Ich verstehe dich so.
Karin: Und das ist halt dann eine Entscheidung zu treffen und im Endeffekt, was ist das Schlimmste, was mir passieren kann? Wenn ich jetzt eine Entscheidung treffe, was ist das Schlimmste, was mir passieren kann? Es geht nicht gut, ich kann mich immer wieder wo bewerben und gute Leute finden immer wo einen Job. das ist halt... Wenn es mit der Selbstständigkeit nicht geklappt hätte, kann man immer wieder... Also das ist das Schlimmste, was einem passieren kann. Das kann man sich auch ein bisschen vor Augen führen, wenn ich jetzt vor so einer Entscheidung stehe. Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann?
Jasmin Bachhofer: Und was aber auch das beste passieren könnte, wenn du es machst.
Karin: Genau. Aber wenn man diese Entscheidungen trifft, man geht ja immer dann, oder ich will das jetzt gar nicht so verallgemeinern, aber bei mir war es halt so, dass ich mir gedacht habe, ja, jetzt verlasse ich da meine Arbeitskolleginnen und jetzt verlasse ich da diesen Job, ich ja so gerne gemacht habe und bekomme ich das wieder? So quasi.
Jasmin Bachhofer: Mmh.
Karin: Ich war zu diesem Zeitpunkt, habe ich gar nicht so raus aus der Box denken können. Ich habe das gar nicht gesehen, so wie es jetzt ist. dass es ja so noch viel besser sein kann, als ich mir das vorgestellt habe.
Jasmin Bachhofer: Ja das glaube ich, da waren ganz viele Ängste wahrscheinlich da, die dich auch zurück, sagen wir mal ehrlich, auch in der Komfortzone halten lassen wollten, oder? Weil ich meine, ist ja trotzdem so ein, wie du selber schon sagst, auf der Box, raus aus der Komfortzone, irgendwas Neues. mein Gott, ich weiß nicht wie es weitergeht, wie es wirklich wird, System will einen eigentlich bremsen, also so die eigene Angst, dieses, Es ist so geil, dass du das gewagt hast, weil guck wo ihr heute steht. Da möchte ich auch gleich mal kurz rüber switchen, weil durch die Ernährung hast du mir ja was zukommen lassen. Es ist ein wunderherrliches Buch hier, das da heißt Seelenhunger, wenn Ernährung unsere Seele retten kann und das ist wirklich mit ganz viel Liebe. Es ist verrückt, was da drin steckt an Rezepten, auch an Geschichten von euch. Mich würde einfach mal interessieren, was bedeutet dieses Buch für dich persönlich? Warum empfiehlst du es weiter? Wieso seid ihr auf dieses Buch gegangen?
Karin: Also dieses Buch, für mich persönlich ist er so eigentlich dieser Gamechanger. Von der Krankheit in die Gesundheit. ist für mich persönlich ist, also das... kann ich gar nicht. Also das, für mich persönlich ist, kann es ja für niemand anderen sein eigentlich. Weil das ist unsere ganz persönliche Geschichte, dass Tobias wieder gesund geworden ist. Und was es für jemand anderen sein kann, ist einfach ... Diese Rezepte, da sind lauter Rezepte drinnen, die wir als Familie sehr gerne essen oder ich würde mal sagen, jede Familie in Europa gerne isst. Da ist eine Pizza drinnen, da ein Schnitzel drinnen, ist ein Kohlersch drinnen, da der Kaiserschmarrn drinnen, da ist Rezepte umgebaut auf Lektin frei. wie ich eingangs schon gesagt habe, es war halt am Anfang sehr exotisch, was wir gegessen haben und das war nicht gut. da hat der Genuss komplett gefehlt und deswegen sind da jetzt, ich glaube, 70 Rezepte sind da drin von Vorspeise, Hauptspeise. Und mit dem kann man
Jasmin Bachhofer: Mhm.
Jasmin Bachhofer: Richtig coole Rezepte. Ich habe vorhin nachgeschaut und das sind ja wie eigentlich bayerische Schmankerler, also bei euch österreichische Schmanker sozusagen, die kommen ja aus Österreich. Aber es ist ja verrückt eigentlich, dass du eins zu eins eigentlich das gleiche machen kannst, nur in Anführungszeichen gesündern.
Karin: Du machst halt die, du tauschst einfach die Zutaten aus. Genau. Und das ist halt das Schöne, dass man da so ein Sammelsurium hat, mit dem man einfach starten kann. Und wenn ich jetzt meine Zutaten alle ausgetauscht habe zu Hause, dann kann ich wieder auf meine alten Rezepte gehen, weil dann weiß ich, wie sich zum Beispiel diese Backmischungen verhalten. Und dann kann ich wieder... Weiß ich jetzt nicht, was ist so eine Lieblingsspeise von dir, die kann man dann wieder nachkochen, oder einfach ...
Jasmin Bachhofer: Aber das ist interessant. Das heißt, ich hole mir eigentlich dieses Buch. Ich halte mich erstmal an diesen Plan oder an diese Rezepte und dann weiß ich, wie es funktioniert auf gut Deutsch. Kann ich vielleicht bei euch noch ein bisschen mehr einlesen auf der Homepage. Aber ich kann dann aber meine eigentlichen Rezepte auch richtig geil umswitchen sozusagen.
Karin: Genau.
Karin: Genau, So machen es jetzt unsere Kunden auch. Also ich habe da so auf Facebook auch so eine Community gegründet, wenn wir das da jetzt erwähnen dürfen. Also das ist die Lektion.
Jasmin Bachhofer: Na klar, kommt alles in die Show Notes damit rein. Also die links krieg ich dann alle weg.
Karin: Genau. Die Lektin-freie Ernährung ist es. Die Mitglieder können da ihre eigenen Rezepte posten. Wir posten auch immer, was nicht im Buch drin ist, Rezepte und Anregungen. Und man kann auch Fragen stellen, wenn man sich zum Beispiel wohnlicht sicher ist. Unsere Philosophie geht da noch ein bisschen über die Lektin-freie Ernährung raus. Und sind ja da noch andere... Eckpunkte auch wichtig, aber die Basis ist die lektinfreie Ernährung. Einfach, dass das für den Körper gut verträglich ist und man da keine zusätzliche Belastung hat.
Jasmin Bachhofer: Eine Seite möchte ich tatsächlich noch vorlesen. Also eine Seite vorlesen, ein Rezept habe ich mir rausgegriffen. Die Seite möchte ich tatsächlich von deinem Mann an dich vorlesen. Dieses Für meine Frau Karin, die mich mit ihrer unerschütterlichen Fröhlichkeit zu einem glücklichen Leben inspiriert und auch für mich da war, als ich damals den Boden unter den Füßen verlor.
Karin: Aua!
Karin: Ja.
Jasmin Bachhofer: Also das ist schon wow. Das möchte ich einfach... Achso ja.
Karin: Diese Seite war quasi eine Überraschung für mich. Ich wusste das nicht. Wir haben das Buch gemeinsam mit einer Agentur gemacht. Weil wir diesem Bereich überhaupt keine Ahnung hatten, wie man ein Buch wo man hingeht.
Jasmin Bachhofer: Hahaha!
Karin: Was brauche ich da alles? Da wären wir wieder bei der professionellen Hilfe. Und dann wurden uns da diese, wie sie es dann alles gesetzt haben und dann ist auf einmal diese Seite da und da sind bei mir die Tränen schon seitlich rausgeschossen. Ja, das ist schon sehr schön.
Jasmin Bachhofer: Ja, und da sieht man auch wieder, das Geben und Nehmen finde ich immer. Ich merke es auch in der Partnerschaft oder in der Ehe bzw. in guten wie in schlechten Zeiten. Es ist ja trotzdem so ein... und es ist ja auch die Innenwelt ist wie die Außenwelt. Das heißt, wenn du mit deinem Partner, also im gutes Verhältnis, also für deinen Partner da bist, dann wirkt sich das auch gleichzeitig aufs Business später, finde ich, auch mit aus. Das ist ja schon immer so ein...
Karin: Total, total. Also wenn man sich gut ergänzt. Also ich denke auch, wenn nur einer der Partner selbstständig ist und der andere was ganz was anderes macht, ist es trotzdem wichtig, weil die Partnerschaft spielt ja trotzdem immer in das Unternehmen rein. In irgendeiner Art und Weise. Also auch wenn es nur die... Das was man zu Hause bespricht über das Unternehmen, die Energie die da frei wird, das ist schon ganz wichtig, wenn man da an seiner Seite hat.
Jasmin Bachhofer: Definitiv. Also ich kann es von mir aus behaupten, mein Mann ist ja gar nicht selbstständig. Also der ist klassisch eingestellt im Verhältnis. Wer weiß, was noch kommt, aber trotzdem aktuell ist es so. Und wenn ich ihn nicht hätte, also wo ich auch am Küchentisch mich mit ihm austauschen kann über die Sachen... dann würde das auch nicht funktionieren. Also ich persönlich bin sehr sehr froh, dass er mir auch da den Rücken stärkt, aber dafür stehe ich halt auch, dass beides möglich ist, Familie und Ambition. Und wichtigste ist halt wirklich die Kommunikation. miteinander, finde ich. Ja, dann noch mal zurück zum Buch, weil wir haben ja gerade Herbst.
Karin: Ja, total.
Jasmin Bachhofer: Und ich hab mir dein Rezept draus geholt und zwar, schauen, dass du diese Seite daher kriegst. Aber schätz dir, welche Seite ist es? Weißt du was?
Karin: Die Marron des Supert!
Jasmin Bachhofer: Das ist echt nicht, ja!
Jasmin Bachhofer: Wirklich krass, weil ich 6. bin. Also easy, wie ich das lese. Ich lese mal ganz kurz vor. 400g gekochte Marroni, eine Zwiebel, ein Esslöffel Schafputter oder G. Wobei G muss mir noch helfen, was das genau ist. Dann einen halben Liter Rindsuppe oder Gemüsefond.
Karin: Mmh, herrlich.
Jasmin Bachhofer: Schafsauerrahm, 2 ml, Seufz, Pfeffer, Muskatnuss und so weiter. Und dann wie gesagt weiter das Rezept hier drin oder dann bei deiner Community oder vielleicht auch auf der Homepage. weiß nicht ob ihr da auch welche Rezepte habt.
Karin: Die Brotrezepte sind auf der Homepage.
Jasmin Bachhofer: Also, man findet überall bei euch was, jeden Fall nur sich völlig teamfrei... Kannst du mir noch ganz schön zeigen, was G ist?
Karin: Genau. der G ist das Butterschmalz. Der gibt es ja. Ja, genau. Also das bekommt man eigentlich im Bioladen ganz gut und es ist halt, man kann auch Kokosfett verwenden, wobei das Kokosfett hat immer den Kokosgeschmack. Würde jetzt bei der Maronisuppe wahrscheinlich nicht stören. Da kann ich mir das sogar ganz gut vorstellen.
Jasmin Bachhofer: Okay.
Jasmin Bachhofer: Mhm.
Karin: Aber bei vielen Gerichten, wie man vielleicht das Kokos nicht, dann ist es gut, wenn man was Geschmacksneutrales hat. Oder man nimmt einfach ein ausgelassenes Rinderfett. Also das ist natürlich auch.
Jasmin Bachhofer: Also ich sag immer, lernt immer was dazu. Das faszinierend. Das Buch ist jeden Fall sehr genial. Und mit dem Buch habe ich dann noch was bekommen. Eine Testprobe für Chips. Und zwar nicht irgendwelche Chips, sondern Bio-Blantein-Chips. Kokosöl, wenn wir es gerade hatten. Mit pinkes Himalaya-Salt. Also halleluja. Jetzt wird es noble. Wo haben sie die nächste? Bananenchips, gell?
Karin: Ja genau, das ist die Koch- oder Mehlbanane. Das Gute an diesen Chips ist nämlich das, dass ich sie quasi ohne schlechten Gewissen essen kann. Weil die werden geerntet, wenn sie noch keinen Zucker in sich haben, also bevor sie den Zucker entwickeln und haben resistente Stärken, das heißt, die nähern die guten Darmbakterien.
Jasmin Bachhofer: Mhm.
Karin: und sind mit einem guten Fett gemacht, also nicht mit Sonnenblumenöl oder irgendeinem anderen Pflanzenfett, sondern eben mit Kokosöl.
Jasmin Bachhofer: Ich hätte es zwar gerne selber, aber die liebe Karin hat mir ja dieses Mini-Bag zusammengestellt. sprich, ich habe hier nochmal ein komplett neues Buch hier liegen und die Chips mir dazu. Und das Beste ist, das könnt ihr eben gewinnen. in dem ihr auf die Instagram Seite dann geht. Ich verlinke es euch, oder ich sage es alles nochmal in die Show Notes unten. Ich bin sehr gespannt. Lasst dann auf jeden Fall auch einen Gewinnerkommentar bitte mit da, beziehungsweise wie es euch schmeckt. Vielen lieben Dank liebe Karin, beziehungsweise liebes Tobio-Unternehmen, dass ihr uns das zur Verfügung gestellt habt. Wie gesagt, auf Instagram kommt dann das Gewinnspiel. verlink Tobio, dich liebe Karin und ja, das wird phänomenal. Sehr,
Karin: Danke schön.
Jasmin Bachhofer: Yes, so dann will ich noch mal ganz kurz zurück und zwar wenn man ein Unternehmen gründet, dann braucht man ja meistens auch, also oder wäre gut wenn man die hat, Werte und eine Vision und die Vision die hast du schon kurz mal angeteasert, ihr wollt gesündere Ernährung, beziehungsweise was ist es genau für euch und welche Werte spielen da eine Rolle für euch?
Karin: Der Hauptwert ist die Gesundheit. Ohne Gesundheit ist alles andere hinfällig. Uns ist es wichtig, dass wir hier mit dem die Aufklärung betreiben können. Was ist alles möglich mit Ernährung? dass sich das halt verbreitet, es, also gerade bei Autoimmunerkrankungen, also es ist ja sehr lustig, weil wir hatten ja, da muss ich jetzt kurz nochmal ausschweifen, wie wir das dann als ganze Familie angefangen haben. Mein Sohn hatte ja von Geburt an so einen Ausschlag am Bauch, ja, also Neurodermitis wurde es damals. Ja, das haben ganz viele Kinder. Und...
Jasmin Bachhofer: jetzt wird es interessant. Das haben viele Kinder eigentlich, ne?
Karin: Seitdem wir uns lektinfrei ernähren, er das nicht mehr. Also es ist weg. wenn er dann wo auswärts mal, also bei Tomaten bekommt er es postwendend, hat er diesen Ausschlag wieder. Das ganz lustig. das hat er zwei Stunden später, fängt es zu jucken an. Und sonst auch halt bei einfach... Wenn er jetzt irgendwo ein herkömmliches Brot isst oder so, dann bekommt er es auch. Also das ist sehr spannend, was da... Und es ist ja auch bei mir das Gleiche. Ich dachte immer am Abend, dass das aufgebläht sein und so, ist normal. Das gehört so. Und... Ja, das dachte ich mir, das gehört so, weil ich war dann sogar mal bei der Darmspiegelung und...
Jasmin Bachhofer: Stimmt, diese Bläbe
Karin: Also alles in Ordnung, passt. Okay, ja gut, dann gehört das halt so. Und irgendwie dann haben wir das so gemacht als ganze Familie und irgendwann fällt mir dann auf, ich hab das nicht mehr. Das ist weg. Also das gehört nicht zu. Und im Endeffekt ist sie dann genauso. Wenn man das hat, man am Abend aufgebläht ist, das stimmt ja nicht. Da vertrage ich im Essen irgendetwas nicht. Wenn die Belastungen zu groß werden, entwickelt man irgendeine Krankheit.
Jasmin Bachhofer: Mmh.
Karin: ist es gut, man auch auf so kleine... Mein Mann sagt immer, die Hinweisschilder. Die sind am Anfang ganz klein. Er hatte auch nicht von heute auf morgen zu... Jetzt hab ich Morbus Kronen und fertig. Es hat angefangen mit Halsweh. Also das ist total spannend. Er hatte Halsweh und das ist dann... Immer diese Infekte und so weiter. Solche Sachen entwickeln sich einfach auch im Laufe der Zeit. Und wenn man nicht auf seinen Körper hocht. Ja, genau. Aber eigentlich waren wir bei den Werten. Das bin ich abgeschrieben.
Jasmin Bachhofer: Es macht nichts, aber ich will trotzdem ganz kurz noch mit einwerfen. Das sage ich auch einmal wieder, weil ich es selber auch so gelernt bekommen habe. Und den Satz finde ich wirklich schön. Das spricht die Seele zum Körper. Geh du vor, auf mich hört sie nicht. Krankheiten sind ja, muss man auch auffassen, was man sagt. Aber in der Regel wollen sie einem ja was sagen. Ihr seid ja das beste Beispiel dafür, es in Anführungszeichen Alternativen gibt, die das drehen. Nicht nur diese Ernährung, sondern auch wahrscheinlich, also so wie ich da aufgelesen habe, ist ja auch viel Mindset mit drin und so weiter und so fort. Der Körper spricht mit ein und dann sollte man halt mal gucken, was gibt es denn da noch für Alternativen und was will der mir dann sagen. Und da kommen jetzt praktisch die Werte wahrscheinlich, warum ihr jetzt alles so...
Karin: Ja, ein ganz wichtiger Wert finde ich auch noch, ist einfach die Freiheit. Die Freiheit nämlich, für sich selbst zu entscheiden. Ich mache eine Ernährung, das mache ich ja für mich selbst, das mache ich für niemand anderen. Das ist eigentlich ein Selbstwertthema. Wenn ich weiß, was mir gut tut und dass ich was Gutes in mich einfülle, das ist ja Selbstwertthema. Wenn ich genau weiß, das tut mir nicht gut, was ich da jetzt esse, dann bin ich mir selbst nicht wert. das Gute zu nehmen oder auf das Schlechte zu verzichten, wie auch immer ich das jetzt dann sagen will. Und immer die Freiheit für sich selbst verantwortlich zu sein. Und ich darf mir auch das rausnehmen, ich muss nicht wegen jedem WW zum Arzt laufen. Ich darf auch noch selbst mal schauen. Der andere macht mich nicht gesund. Das kann mich keiner gesund machen. kann mich nur ich mich selbst gesund machen.
Jasmin Bachhofer: Ich bin traktoratisch.
Jasmin Bachhofer: Ja, also das könnte jetzt, ich glaube, sehr einige spalten, aber ich sehe das auch so. Viele Menschen denken nicht mal mehr danach, sie geben ja automatisch jemand anderen immer wieder die Macht und zu sagen, du mach mich ja wieder gesund, bitte?
Karin: Die Verantwortung abgeben. Die Verantwortung abgeben ist das. Ich bin nicht selbst dafür verantwortlich. Ich will da jetzt gar nicht irgendwas spalten oder so. Die Medizin ist total wichtig. Die Ärzte und alle machen einen total tollen Job. Aber wenn ich von vornherein besser auf mich schaue,
Jasmin Bachhofer: Vielen Dank.
Karin: dann kommt es vielleicht gar nicht so weit, ich jahrelang in medizinischer Behandlung sein muss.
Jasmin Bachhofer: Also bei mir kommt es an, was du sagen willst.
Karin: Es darf jeder so machen, wie er es gerne möchte, aber im Prinzip ist es eine Freiheitsgeschichte, ob ich mir die Verantwortung selbst wieder nehme oder ob ich einfach alles abgebe, dann bin ich auch fremdgesteuert. Das ist auch klar.
Jasmin Bachhofer: Ja.
Jasmin Bachhofer: Wo seht ihr denn euer Unternehmen Tobio in 3-5 Jahren? Habt ihr da schon Pläne dafür oder sagt ihr, das wollen wir jetzt eigentlich erst mal noch nicht sagen, es wäre ja auch okay, ne?
Karin: Wir sehen uns da, wir wollen das Thema bekannt machen, wir wollen Lösungen anbieten, wir wollen so... bekannt sein wie die bekanntesten Marken. Ich das weiß ich nicht, ob das in drei bis fünf Jahren schon soweit ist, aber wir arbeiten dran. Also wir haben auch ein Unternehmen in den USA gekauft. Da gibt es eine Dame, die hat genau dasselbe gemacht, wie wir hier machen. Die ist in Pension gegangen.
Jasmin Bachhofer: Mh.
Karin: und wir haben quasi ihre Rezeptbücher online und so diese Rezepte und so weiter haben wir gekauft von ihr und sind jetzt auch kurz davor, dass wir die Produkte wieder in Amerika auf den Markt bringen.
Jasmin Bachhofer: verrückt. Also das ist ja schon krasse Visionsarbeit, dieses Ghostdenken, Meiddenken. Chapeau.
Karin: Ja ja.
Karin: Also wenn man sich vorstellt, zwei Jahre nach der Unternehmensgründung in Österreich gehen wir in Amerika auf den Markt, das ist schon schön. und sind wir auch sehr dankbar dafür, dass das so gekommen ist. da ist wieder die Einstellung. Das war ja sehr lustig mit diesem Unternehmen, muss ich auch noch kurz erzählen. Da kann man jetzt das Manifestieren ein bisschen reinbringen oder die Wunscherfüllung. Das ist auch ein großes Thema bei uns. Man darf sich ja alles wünschen und manifestieren. Man muss vorsichtig sein, weil das wird Wahrheit. Ich sag zu Tobias, jetzt sollten wir uns dann einmal für Amerika, also das war von uns von vornherein klar, dass wir auch in Amerika auf den Markt gehen wollen. Und dann hab ich gesagt, jetzt sollten wir uns dann für Amerika-Rezepte ausdenken, weil die brauchen jetzt keinen Wiener Schnitzel und ein Gulasch, also die haben ja was anderes. Genau. Und zwei Wochen später, sitzen so Sonntagabend zusammen auf der Couch, sagt er mir, Lactin-free Gourmet wird verkauft. Ich was ist Lactin-free Gourmet und warum wird das verkauft?
Jasmin Bachhofer: Ich es nicht.
Karin: Ich sagte ja, die Dame geht in Pension. Ich schreibe die jetzt mal an. Dann hat er sie angeschrieben und sie sagt, es ist total schön mit Christine, weil sie sagt euch schickt der Himmel. Weil sie hätte das Unternehmen schon verkaufen können. Sie hat gesagt, ich hätte das Geld nehmen können und laufen können. Aber die hat keine Ahnung, was lektinfreie Ernährung ist.
Jasmin Bachhofer: Vielen
Karin: euch schickt der Himmel, weil ihr macht genau das gleiche wie ich hier in Österreich und da weiß ich ihr Baby ist in guten Händen. Und das ist eigentlich dann total schön, wenn du irgendwo auch bei einem selbst bist und dann passieren solche Sachen, die passieren einfach und das ist total schön, dass das ist.
Jasmin Bachhofer: Wow.
Karin: dass das passieren wird.
Jasmin Bachhofer: Du hast ja gesagt, dass du nur bei sich selbst bist. Nicht nach links, rechts gucken, sondern wenn man wirklich so sein...
Karin: Ja, so auch ein bisschen dann den Fokus bewahren, was möchte ich jetzt und wie gesagt immer vorsichtig sein, was man sich wünscht.
Jasmin Bachhofer: Okay.
Jasmin Bachhofer: Ja, das ist so spannend! Ja liebe Karin, sind eigentlich schon fast am Ende. Ich könnte mit dir noch Stunden reden, weil das ist echt faszinierend, euer Weg als Unternehmertum, fürs Mama sein, alles zusammen. Schau, wie ihr das alles so whoopt. Ich bin echt gespannt. Also America, hello, wie da noch euer Weg so ist. Last but not least würde ich dich bitten für die Hörerinnen, es hören ja auch Mama's zu, die auch noch diese Träume haben, die vielleicht auch schon kurz vor dem Start sind oder auch gestartet sind, aber immer noch ganz am Anfang stehen. Welchen Rat würdest du ihnen mitgeben?
Karin: Mein Rat ist eigentlich die Entscheidung zu treffen. Also triff eine Entscheidung. Weil solange man keine Entscheidung trifft, wie gesagt, ist Stillstand oder Rückentwicklung. Und triff eine Entscheidung, die gut in die Familie passt. Also das ist ja auch was Schönes, weil man halt, wenn man selbstständig ist, kann man es selbst entscheiden, und wann man arbeitet. Und das kann ich, wenn ich angestellt bin, ich das nicht machen. Ich kann nicht sagen, sitze ich mich, die Kinder sind im Bett und jetzt setze ich mich hin zum Arbeiten. Das ist meist nicht möglich, sage ich mal. Und als Selbstständiger, wenn ich die Entscheidung getroffen habe, dass ich arbeiten möchte, dann lässt sich das total gut vereinbaren mit der Familie. Vielleicht sogar besser, als wenn ich wo angestellt bin.
Jasmin Bachhofer: Danke schön. Karin, da sind wir zumindest mit diesem Podcast am Ende, aber definitiv möchte ich mit dir weiterhin Kontakt bleiben, bzw. vielleicht gibt es ja noch eine Folge 2.0. Wir werden sehen, wie euer weiterer Weg so ist. Und ich danke dir für deine Offenheit, weil auch das ist nicht selbstverständlich, Einblicke in euren Unternehmeralltag zu geben, im Alltag von einer Mama.
Karin: Mache ich dir!
Jasmin Bachhofer: Tag. von allem drum herum. Und wenn ihr jetzt mehr wissen wollt über Lektinfrei Ernährung beziehungsweise über Karin und Tobias, über Tobio, dann schaut unbedingt hier in die Show Notes rein beziehungsweise dann auch auf Instagram, wo dann das Gewinnspiel ist. Also richtig toll. Danke schön nochmal hierfür. Und ja, das war wieder eine Folge von She Leads Both. Liebe Karin, das Wort gehört dir noch zum Schluss.
Karin: Danke, liebe Jasmin, dass du mich eingeladen hast. Das war sehr schön für mich.
Jasmin Bachhofer: Sehr gerne. Alles Liebe!
Karin: Alles Liebe, Tschüss!
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