#16 Papierkram weg, Kopf frei: Ordnung & digitale Buchhaltung I mit Christine Beitler
Shownotes
Mein Gast: Christine Beitler von Einfach.Ordnung.
Christine ist zertifizierte Ordnungscoachin, Diplom-Betriebswirtin und hilft Familien und Selbstständigen dabei, Papierkram, Ablage und (digitale) Buchhaltung so zu organisieren, dass wieder Ruhe reinkommt – zuhause und im Business.
Das nimmst du aus der Folge mit
- Ordnung ist keine „Perfektion“ – Ordnung ist Entlastung.
- Du brauchst nicht „5 Minuten nebenbei“, sondern einmal bewusst Zeit (z. B. 2 Stunden).
- Erst Überblick, dann Dringendes, dann Ablage.
- Familien-Ordnung darf simpel sein: 1 Ordner Familie + 1 Ordner pro Person + ggf. Sonderordner.
- Digital klappt’s am besten, wenn die Struktur am PC so ist wie im Ordner.
Wenn du komplett überfordert bist: 3 Start-Schritte 1) Block dir 2 Stunden (wirklich bewusst – nicht zwischen Tür und Angel). 2) Zieh Dringendes raus (Fristen, Finanzamt, Mahnungen, Überweisungen). 3) Bau eine einfache Ablage (damit es ab heute nicht wieder eskaliert).
Christine’s einfache Ordner-Struktur
- Ordner „Familie“: Wohnung/Haus/Verträge/Versorger/Alltag
- Ordner pro Person: Zeugnisse, Rente, persönliche Unterlagen
- Sonderordner nach Bedarf: Immobilie, Selbstständigkeit, Ehrenamt etc.
Mini-Routine, die alles leichter macht Ein fester Papierkram-Tag pro Woche (z. B. Freitag): Werbung direkt weg, Wichtiges sofort sortieren, Ablage kurz schließen.
Kontakt zu Christine / Einfach.Ordnung Website: https://www.einfach-ordnung.com Instagram: https://www.instagram.com/einfach.ordnung_christineb/ E-Mail: info@einfach-ordnung.com Telefon: +49 155 66 14 23 13
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Speaker: Willkommen zu She Leads Both Familie und Ambition. Mein Gast in dieser Folge ist Christine Beitler. Sie ist zertifizierte Ordnungscoachin, Diplom-Betriebswirtin und Expertin für Papierkram Digitale Buchhaltung und ein entspanntes Zuhause, in dem alles seinen Platz hat. Mit ihrem Business Einfach Ordnung unterstützt sie Menschen dabei, ihre Unterlagen, Ordnerstrukturen und ihre Buchhaltung so zu organisieren Dass Sie wieder den Kopf frei haben für das, was Ihnen wirklich wichtig ist.
Dazu gehört unter anderem Ihr Papierkram-Service und Ihr Angebot rund um Online-Buchhaltung und Office-Coaching. Christine ist Mama und Unternehmerin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Oberpfalz und verbindet Familienalltag mit Struktur, Klarheit und Business. Wir sprechen heute darüber, wie Ordnung im Zuhause und im Büro ganz konkret: Stress reduziert, Warum digitale Buchhaltung und klare Ablagen gerade für Frauen mit Familie ein Game Changer sind und welche ersten Schritte du gehen kannst, wenn dein Papierkram dich im Moment selbst noch stresst und du dich nach einer einfachen Ordnung sehnst. Und genau da steigen wir ein. Herzlich Willkommen liebe Christine. Ich freue mich sehr, dass du heute da bist und mit uns über dein Herzensthema Ordnung, Papiergramm und Buchhaltung sprichst. Magst du dich unseren Hörerinnen einmal kurz vorstellen? Wer bist du? Was machst du? Und wie sieht dein Leben heute zwischen Familie und einfach Ordnung aus? Speaker 2: Hallo, danke, liebe Jasmin erstmal, dass ich bei deinem Podcast teilnehmen darf. Speaker: Ich
Speaker 2 freue mich sehr, ja. Genau, und was du jetzt zur Einleitung gesagt hast, das war schon wirklich perfekt beschrieben eigentlich, muss ich wirklich sagen, weil es immer: gar nicht so einfach ist, zu erklären, was ich alles mache, aber das war schon sehr gut Eigentlich schon alles dabei. Also genau, ich bin Christine, komme aus einem kleinen Dorf also das Name ist Schnufenhofen, bin 42 Jahre alt, habe zwei Kinder, die sind zehn und fünf und Ordnungscoach, also im Ordnungsbusiness bin ich jetzt seit zweieinhalb Jahren, genau. Und habe eigentlich erst mehr gestartet mit Ordnung nur im Zuhause, weil das habe ich halt früher schon immer im Fernsehen auch gesehen.
Also ich weiß nicht, die Tine Wittler von »Wie hat es sein Haus im Glück?« habe ich halt früher einmal angeschaut und das hat mir halt schon immer gefallen und ich räume auch privat oder ich bin eigentlich schon immer ein Mensch, der aufräumt und rumwuselt sozusagen und deswegen habe ich mir dann damals eben gedacht, dass ich mit dem starte Also wirklich mehr ausmisten zu Hause, aber durch Zufälle, was keine Zufälle waren, ja wie immer: eigentlich, aber durch gewisse Begegnungen mit Menschen habe ich dann erst erkannt, dass das mit Ordnung mit der Buchhaltung und auch mit dem Papierkram dass ich das auch... Erstens wird das von den Menschen sehr gut angenommen, das ist bei den meisten eigentlich nur das Hauptproblem und dass ich das ja vorher, also durch mein Studium oder auch durch meine vorherige Tätigkeit, dass ich das eigentlich perfekt kann. Ich habe es nur selber eigentlich nicht so gesehen. Wie es oft so ist, was man eigentlich selber kann. Also deswegen ist es jetzt immer mehr aufs Thema Ordnung im Papiergraben und mit der Buchhaltung übergegangen. Also ich mache schon noch alles. Ich habe letztens noch kurz überlegt soll ich mich jetzt eigentlich mal auf etwas spezialisieren? Dann so, nö, warum eigentlich? Weil die drei Sachen machen mir ja Spaß in der Kombi mit der Abwechslung.
Ja, auf jeden Fall mache ich das jetzt: seit zweieinhalb Jahren und bin wirklich so mega glücklich darüber, weil sich jetzt wirklich gerade heuer alles so gefügt hat, dass ich genug, also ich habe genau viele Aufträge aber auch nicht zu viel. Also ich habe trotzdem Zeit für meine Familie und es macht, also das Wichtigste ist, es macht mir extrem viel Spaß und alle Kunden bis jetzt waren wirklich Extrem nett, spannend, positiv. Also das ist eigentlich das, was mir am meisten Spaß macht. Das fühlt sich eigentlich nie wie Arbeit an. Speaker: Also du hast praktisch deine Passion gefunden und dienst da mit anderen, also hast ja angefangen zu Hause mit Ordnung, hast wahrscheinlich vielleicht bei dir auch erst Ordnung gemacht, also oft sagt man ja auch innen wie außen zumindest in der Coaching-Welt kann mir auch vorstellen, dass das so bei dir vielleicht angefangen hat.
Speaker 2 Ja, genau Ich war ja, also das erste Kind ist ja zehn und beim zweiten, diese fünf, war ich wirklich zwei Jahre in: Elternzeit und in dieser Elternzeit habe ich unser komplettes Haus nochmal komplett aussortiert. Also ich war schon immer relativ ordentlich aber da habe ich dann wirklich nochmal wirklich jeden Raum gesortiert Komplett aussortiert und habe dann selber auch gemerkt, wie viel Spaß mir alles macht und wie viel schneller ich dann zum Beispiel auch im Haushalt bin, also beim Putzen und so weiter und auch wie viel frischer und freier sich das anfühlt. Also ich habe da wirklich selber gemerkt, was man nochmal ausmisten kann und wie... Befreit man dann eben auch ist. Ich sage immer, ich weiß, daheim ist eigentlich alles ziemlich in Ordnung. Also wenn jetzt mal ein Kind krank ist oder so, dann bricht es nicht gleich Panik aus bei mir, wenn man jetzt mal ein paar Tage nichts im Haushalt schafft, weil es ist so die Grundstruktur ist vorhanden.
Also das finde ich einfach super, dass man einfach sich zu Hause wohlfühlt und Man braucht auch gar nicht so viele Dinge, das habe ich dann auch gemerkt. Ich hatte trotzdem immer viel Deko-Sachen und so Zeugs oder: Schuhe, alles eigentlich. Dann trotzdem viel und da habe ich ganz viel aussortiert. Genau so ging es los. Und das war auch das, genau, da habe ich nämlich mal einen Kellerraum habe ich auch komplett ausgemistet und dann noch eingerichtet. Und das war nämlich wirklich vor über drei Jahren so der Start, weil da habe ich dann immer so vorher-nachher-Videos gemacht. Und das hat immer sämtliche Freundinnen geschickt und jeder immer so, ja, super, aber wieso machst du das freiwillig? Und da ist mir eben aufgefallen so, Ich flippe halt da komplett aus. Also ich bin da voll im Glückstaumel wenn ich so einen Raum ausräumen kann und alle anderen finden es eigentlich blöd. Und da war nämlich wirklich dann der Entschluss, also das muss ich machen zur Selbstständigkeit, weil das ist genau mein Ding. Speaker: Wow, du hast irgendwie ja gerade schon die Frage jetzt gerade vorweg gemacht. Ich wollte mich fragen, wann hast du gemerkt, dass das so dein Ding ist? Also es war die Kelleraktion Speaker 2: Das ist mir jetzt gerade selber wieder eingefallen. Das war dann in den Weihnachtsferien vor drei Jahren. Das war kurz nach Weihnachten Stimmt das fällt mir jetzt gerade selber wieder ein.
Aber das war dann auch so, ich so zu meinem Mann, Schatz ich bin die nächsten Tage im: Keller und räume diesen einen Raum auf. Und jeder so... Wieso, ist doch wurscht und der war aber wirklich relativ chaotisch, das war so dieser eine Raum im Keller wo man trotzdem immer alles ein bisschen so reinschmeißt und dann habe ich halt dann noch Regale gekauft und dann, also ich flippere da voll aus und dann habe ich echt tagelang jeder der bei uns da war, musste dann diesen Raum anschauen so ummachen und dann habe ich mir echt selber gedacht, also irgendwie das ist doch voll der Ding, also ich meine ich war da so in der Freude weil ich finde halt, wenn man mit wenig Sachen sowas Schönes machen kann, das gefällt mir einfach Speaker: Hast du dann irgendwas auch bei dir innerlich gemerkt, dass du so ruhiger geworden bist, dass du ausgeräumt hast? Speaker 2: Nein, dass ich auf jeden Fall sehr viel Power dann habe. Bei den Kunden auch so da merke ich jetzt immer mehr, bei denen ich habe es am Anfang Und genau deswegen brauchen die mich, dass ich denen ein bisschen so einen Kick gebe und dann kommen nämlich die auch meistens voll in den Flow und geben mir dann auch gleich alle möglichen Sachen mit, die ich entsorgen soll.
Und anscheinend ist das meine Gabe, das ist mir jetzt auch: die letzten Jahre immer mehr aufgefallen. Ich habe das so gecheckt die Menschen irgendwie ein bisschen zu pushen Speaker: Zu hören. Speaker 2: Also ich habe immer gedacht das ist normal. Oder nee, ich habe immer eher gedacht, ich bin komisch weil ich bin halt echt so, wenn ich für irgendwas mich begeister, dann bin ich halt voll, da drehe ich eher fast schon durch. Also dann muss ich das sofort machen und ich dachte immer, das ist jeder so. Und auch mit dem Haushalt. Also mir macht das halt Spaß, wenn es dann sauber ist und ich sage, wir haben ja ein neues Haus vor 10 Jahren gebaut, dann denke ich mir immer so, ich liebe es einfach, wenn es dann schön ist und habe aber gemerkt, die meisten, für die ist es eher Belastung und Und so war dieser Moment auf jeden Fall in diesem Kellerraum, wo ich mir gedacht habe, ich glaube, das ist dein Ding ja. Speaker: Und wie war dann der Switch? Also du hast gemerkt, das ist so dein Ding, aber hattest du da diese Ausbildung schon dafür oder hast du dich noch daran gehängt? Und wie ging es mit Speaker 2: der Speaker: Selbstständigkeit?
Speaker 2 Genau. Ich sage jetzt mal, im Nachhinein würde ich vielleicht die Ausbildung gar nicht mehr unbedingt: machen, weil ganz viele Sachen waren ja dabei zum Thema Businessaufbau, was ich ja vorher schon alles gewusst habe, weil ich ja vorher schon selbstständig war. Jetzt wenn jemand, glaube ich, komplett bei Null anfängt, dann würde ich das schon raten Aber auf jeden Fall habe ich dann diese Ausbildung, das war damals so die Ordnungswelt, oder die Ordnungswelt war das, genau. Ja, dann habe ich eine Homepage. Da war ich dann eigentlich schon zackig bei allen Punkten Speaker: Das ging ganz schritt auf die schnelle ist aber
Speaker 2 schon ja genau weil das war da war ja doch schon dann über fast drei jahre zu hause einer eltern zeiten irgendwann wird es langweilig wurde war aufgeräumt quasi nicht machen aber das lernst du dann in dieser ausbildung eigentlich doch die ausbildung ist eigentlich schon mal super und auch die community wo man da immer kriegt finde ich allein schon habe mich dann auch mit einer anderen ordnungscoaching aus der nähe getroffen das finde ich ist einmal super dass man dann einfach so diesen erfahrungsaustausch macht netzwerken schon: Speaker: Entschuldigung, aber habe ich das richtig verstanden, dass du in der Elternzeit praktisch deine Passion entdeckt hast, durch Zufall hast du trotzdem noch deine Ausbildung mit drangehängt, einfach um das Fachliche so zu haben Speaker 2: und Speaker: hast aber in der Elternzeit dann auch gleichzeitig gegründet?
Speaker 2 Lass mich überlegen, ja, da war ich noch in der Elternzeit, aber ich war ja, also die vorherige Beschäftigung war ja eh beendet, war ja sicher, dass ich das nicht mehr mache, War auch das ich habe ja dann gesagt okay ich möchte jetzt komplett was neues machen und dann kann man das mit dem ordnungs coaching das habe ich einmal irgendwo gelesen genau und dann gegründet und auch wirklich gesagt das will ich auf jeden fall machen und Genau, gut, dann Gewebeanmeldung, pipapo, gut und dann kam natürlich das, was glaube ich bei fast jedem so ist, man meint ja dann so, jetzt habe ich eine Homepage, habe da noch ein bisschen Instagram gemacht und dann denkt man sich, oh sofort kommen ja voll die Kunden und die rennen mir ja die Bude ein und dann kam, gut, dann kamen schon vereinzelt manchmal Kunden, aber dann kam halt: zeitlang mal ganz lang nichts. Und das war schon dann herausfordernd für mich, muss ich echt zugeben. Also das war gar nicht so einfach die Zeit, weil man ja so, man hat voll Lust drauf und glaubt voll an sein Business. Und dann kommt keiner, aber natürlich wenn du auch nur eine Homepage hast, ich meine, habe ich dann auch irgendwann entdeckt die Leute, wie sollen die auf mich kommen, weil den Beruf kennen ja viele auch noch gar nicht. Ja logisch. Die suchen ja gar nicht nach mir, weil die wissen ja gar nicht, dass es Ordnungskutsch gibt. Also finden sie mich auch nicht. Das Speaker: heißt, da waren kurz die Zweifel da. Also du hast praktisch klassisch so wie es die meisten machen, eine Homepage erstellt und warst dann vor dieser Herausforderung, oh, ja okay, wo sind sie denn jetzt, meine Menschen? Speaker 2: Das ist Speaker: toll, aber da ist keiner da. Die ersten Zweifel und so weiter. Und dann, was hast du dann gemacht?
Speaker 2 Und muss ich überlegen, ja dann kam klar, also: Instagram, genau und ich im Nachhinein ich glaube man muss sich bei sowas Neuem sowieso immer erst finden, also ich habe ja dann im Jahr drauf, habe ich dann per Instagram ja die Anja Buchner von Selbstreise kennengelernt, habe dann auch nochmal meine neue Homepage gemacht, die mehr auf mich zugeschnitten war und Ich habe ganz viele Instagrams gemacht mit Reels und dann bin ich auf zwei Messen gegangen. Ah okay, Speaker: du hast dich dann offline Speaker 2: repräsentiert. Ja ich habe dann alles gemacht, Flyer und sowas. Das fand ich auch spannend, wie herausfordernd das ist. Gerade so eine Messe, das war für mich am Anfang die Hölle und vor allem die meisten waren so, was ist das? Das ist halt so komisch am Anfang. Aber ich glaube ja ganz fest daran, dass genau danach ging nämlich der Boom los.
Also genau dann kamen die Kunden, wobei dann noch nicht jemand von den Kunden gesagt hat das war jetzt wegen der Messe. Also ich sage einfach: mal, das Universum hat dann nach diesen Messen gesehen und auch das Netzwerktreffen, wo wir uns kennengelernt haben, da bin ich auch dann hingegangen. Ich finde einfach, also meine Meinung ist so einfach, das Universum testet dich so ein, zwei Jahre lang. Will sie es wirklich? Speaker: Ja. Und Speaker 2: war wirklich so, weil es war genau nach zwei Jahren, wo ich dann eben ganz viel nach außen gegangen bin, weil es war ja, wie soll ich sagen, vorher habe ich ja das auch nicht einmal in meinem Freundeskreis schon, aber oft im Bekannten oder Familienkreis nicht mehr erzählt, was ich mache. Und ab dem Punkt, wo ich mir dann echt dachte, jetzt reicht es, ich stehe jetzt voll dazu, Speaker: ich Speaker 2: will es jetzt wirklich, dann kamen die Kunden. Auf einmal, wie so eine Explosion war das. Also das kann ich mir bis heute noch nicht erklären. Ich meine, warum war vorher fast gar nichts? Du Speaker: hast dich geöffnet und hast gesagt, hier bin ich.
Jetzt ist es wirklich so. Es ist ja wirklich immer noch so ein Switch zwischen ich habe meine Homepage und ja, und trotzdem verstecken sich da immer noch viele Menschen dahinter. Und dann aber wirklich, wie du schon gesagt hast,: auf Messen zu gehen, Flyer zu gestalten, immer mehr reinzuwachsen auch in diese Unternehmerrolle oder in diese Ordnungscoaching-Rolle Speaker 2: Das Speaker: ist nochmal eine andere Hausnummer. Speaker 2: Dein eigenes Unternehmen zu haben, das finde ich, das ist jetzt, also ich sage mal, das Einfachordnung, das bin zu 100% ich, also das ist Ist Christine einfach pur, weil die Farben, alles einfach. Und es ist aber, finde ich, oder ich bin da auf so eine Veranstaltung von unserer Gemeinde sogar hin, wir hatten es geheißen, ging es um Frauen in der ja, wenn man in der Gemeinde was ändern will, Frauen irgendwie so. Und das war auch wieder voll witzig da hat das also um 10 Uhr morgens war das und ich habe vorher, ich gehe hin. Und bis kurz vor zehn, das Ego hat mich die ganze Zeit, du gehst da nicht hin, was willst du da, du gehst da nicht hin, bis ich mir dann, und nein, ich gehe da hin, bin natürlich dann doch hin, aber das war krass, ich habe richtig in meinem Kopf die zwei Mächte gespürt Speaker: ja,
Speaker 2 nein, ja, nein, die ganze Zeit,: und das krasse war, ich bin da hin, dann war da wirklich so ein riesen runder Tisch mit ganz vielen Zuhörerinnen und der Bürgermeister auch und mehrere von der Gemeinde Und dann hat eine so gesagt, was machst denn du jetzt eigentlich? Und dann habe ich das eigentlich unbewusst gepitcht Also ich habe dann gesagt, was ich mache. Aber das funktioniert bei mir halt am besten, wenn ich es einfach so aus mir gar nicht drüber nachdenke Und auf jeden Fall dann war das so cool, es waren auch ältere Frauen, so über 60, die waren alle so begeistert ohne Witz. So, wahnsinn, und das gibt es noch gar nicht. Und das war wieder auch so ein Moment, wo ich mir gedacht habe, ja, gut, dass ich hin bin. Und aus sich heraus gehen, weil das macht mir jetzt gar nichts mehr aus sowas also das Speaker: Vorstellen Speaker 2: was man macht. Speaker: Aber man kann auch sagen, du bist da auch wieder durch die Angst gegangen, das waren ja trotzdem Engelchen, Teufelchen, die da so auf deinen Schultern saßen und gesagt haben, geh, geh nicht, geh, geh nicht.
Speaker 2 Aber hardcore, wirklich, das war wirklich, als würde mich jemand zurückhalten, das finde ich so krass. Jetzt bin ich aber eigentlich in meinem Leben, ich habe schon so viel gemacht und ich bin auch kein schüchterner Mensch, aber Ich: beobachte es so krass wie das Ego einen trotzdem immer schön im Alten und ja, bei mir ist das Thema, ich denke mal von der Kindheit, so dieses nicht auffallen, schön ruhig sein. Und das war dann irgendwann heuer im Frühjahr eigentlich so geknackt mit diesen Messen und mit so Veranstaltungen, wo ich mir einfach gedacht habe, jetzt reicht es. ich glaube auch, wenn du natürlich immer die ersten positiven Rückmeldungen kriegst, das ist natürlich schon auch schön, dann ist man selbstbewusst da irgendwie. Speaker: Naja, es gehörte trotzdem eine Entscheidung dazu, dieses jetzt reicht es ist ja irgendwo ein Schalter im Kopf, wo du dir selber gesagt hast Schluss aus mit Kleinspielen das bin ich, Speaker 2: mein Speaker: Business und ich gehe da jetzt raus und ich helfe jetzt den Menschen, weil ich das kann Ja,
Speaker 2 stimmt, ja, da irgendwo kam dann mal so ein Moment und ab Mai Auf einmal, vor allem dann, also im Sommer kamen so viele Anfragen das war immer lustig weil ja ich dann immer gleich zu meinem Mann so, schon wieder eine Anfrage und dann hat der einmal gesagt, was ist da jetzt los, also warum jetzt so viel und vorher: gar nichts fast. Das war, also ich finde das bis jetzt für mich ist das ein Wunder, aber ich feiere auch wirklich jede Anfrage. Also das ist voll krass da bin ich immer im Freudentummel, weil ich mich da so freue drüber Ich glaube, das macht auch nochmal was aus. Speaker: Wohl, Speaker 2: also Speaker: total. Da möchte ich dir einfach auch sagen, das finde ich mega geil in meiner Sprache, weil das machen viel zu selten Menschen, dass sie feiern, und zwar jede Kleinigkeit. Weil es ist nicht selbstverständlich das, was du aufgebaut hast, die Kunden, die dir das Vertrauen schenken, aber auch jeder kleine Step. Unsere Welt ist eh so auf Negativität gebaut. Es ist so schön einfach Dinge an sich anzuziehen und zu sagen, ja. Geiler Scheiß juhu und schön, dass du da bist, also so richtig dieses, ja, Freude empfangen Speaker 2: Weil ich sage immer, viele kennen mich ja gar nicht.
Ich habe ja teilweise Kunden, da hatte letztens eine Kundin, da musste ich für die Mutter die kompletten Unterlagen aussortieren. In der Wohnung: haben die mich dann allein drin gelassen und haben mir vorher schon das Geld gegeben. Ich meine, obwohl die kennen ja nur meine Homepage. Aber irgendwie, das ist halt so ein Vertrauen immer da, das macht mich, da bin ich teilweise echt so, oh mein Gott, Wahnsinn. Das macht mich voll glücklich, dass die mir immer so vertrauen und... Ich weiß ja dann auch alles teilweise von den Unterlagen hier, aber es hat noch nie irgendwas nicht gepasst und immer waren es mega sympathische Menschen, auf meiner Wellenlänge aber einmal. Ja, Speaker: weil du es gerade so ansprichst ich würde tatsächlich gerne auch mal auf dein Fachgebiet gehen und einfach mal kurz der Tiefe eintauchen, denn viele kennen ja dieses Gefühl, eben dieses überall Zettel ungeöffnete Briefe, Belege im Schubfach und die Steuer im Nacken kommt ja jetzt auch wieder.
Und ich habe ein bisschen recherchiert und auf deiner Webseite schreibst du sinngemäß, mach Schluss mit Papierbergen und schlechtem Gewissen, gönn dir einen Neustart im Papierkram. Warum ist aus: deiner Sicht gerade der Papiergramm so ein Energiefresser und was verändert sich, wenn hier erstmals wirklich Ordnung reinkommt? Speaker 2: Ich habe mir das nicht vorstellen können, weil ich ja meinen Papierkram schon immer relativ safe habe. Ich dachte ja immer, das macht jeder so. Aber gut, ich komme ja, ich habe ja Bürokauffrau auch gelernt und so weiter, also ich mache das halt einfach intuitiv. Aber die meisten können das eben nicht, weil sie es einfach auch teilweise gar nicht gelernt haben. Oder auch keinen Bock drauf haben. Es ist halt so ein Energiefresser, weil du ja ständig auch irgendwie Briefe kriegst. Also wenn du bestimmte Sachen auch nicht machst, dann kriegst du ja teilweise auch blödsinnige Ärger. Also jetzt von Rechnungen, mit Mahnungen oder auch eben mit der Steuer. Und ich glaube halt, je länger du das aufschiebst, desto schlimmer wird es da wahrscheinlich auch, könnte ich mir jetzt vorstellen.
Also bei meinen Kunden ist es halt so, die... Ja gut, und wenn du mal, also wir sollen sagen, du kannst jetzt nicht mehr auf eine Stunde das schnell machen, sondern eigentlich musst du dann mehrere Tage, müsstest du dir wirklich dann Zeit nehmen und auch: einen Raum haben, wo du mal alles auf den Tisch bringst und aussortierst. Und das ist gar nicht so einfach, also... Speaker: Und jetzt machst du mich aber neugierig wie arbeite ich dann mit dir zusammen, also wie kommt das dann, hast du einen Raum, wo du dann alles auslegst? Speaker 2: Also beim Papier gibt es eigentlich verschiedene Möglichkeiten, also die Möglichkeit eins ist, das hatte ich eben bei dieser einen Kundin, da bin ich zu denen heimgefahren, das war heute in der Nähe das war jetzt... Sagen wir jetzt mal Himau, also bis zu 50 Kilometer, da fahre ich hin und wir machen es mehr oder weniger gemeinsam, beziehungsweise ich mag es, aber die Kunden sind in der Reichweite damit ich mal schnell fragen kann. Was kann weg, also vielleicht, ich bin jetzt zu weit gesprungen, also man macht halt erst mal Vorgespräch, um was geht es also meistens ist es eigentlich, dass man wirklich den ganzen Papierkram mal auf Stand bringt, Speaker: ganz
Speaker 2 wichtig, dass sie dann alles herrichten, also wirklich alles von Versicherungen bis Zeugnisse, Rechnung also: alles, was sie haben, muss dann in den Raum, also muss am Schreibtisch sein Und dann bespricht man halt wie willst du es haben also ich sage mal wenn du als Privater musst du eigentlich sehr wenig aufheben also das ist jetzt nicht so wie bei der Firma dass du da 10 Jahre Aufbewahrungsfrist hast bestimmte Sachen habe ich auch am Anfang noch zu viel zu viel aufgehoben da kann man sich eigentlich sehr reduzieren das bespricht man halt dann wie du das genau wie es der Kunde genau haben möchte wie gesagt vor Ort kann man halt dann schnell Zwischenrufe machen so ja kann das weg kann das nicht weg Und das Ziel ist halt, oder so am Schluss hat der Kunde, sagen wir mal, vier bis fünf schön beschriftete Ordner schön einheitlich, wo wirklich nur noch die wichtigsten Dinge drin sind, die man wirklich aufheben muss.
Und er weiß halt auch, wie er dann weitermachen muss in Zukunft, was er überhaupt noch abheften muss, was er gleich wegschmeißen kann oder was er digitalisieren kann. Also er ist dann praktisch, er hat die kompletten Unterlagen eigentlich: dann, habe ich auch in Instagram ein paar Reels dann drinnen wo man das schön sieht so vorher, nachher, wirklich nur noch das Wichtigste in einer schönen, übersichtlichen Form. Kann man auch digitalisieren, das hatte ich aber komischerweise noch gar nicht so oft, weil ich glaube, bei den meisten ist der wichtigste Schritt, dass ihr Spaß aussortiert. Und ich gebe auch dann auch Tipps von der Rente, dass ich sage, wie kann man den Versicherungsverlauf anfordern oder hast du deine Erziehungszeiten schon Speaker: beantragt? Speaker 2: Also in dem, wo ich die Ordnung durchschaue, das ist wieder so aus mir selber heraus, bin ich dann eh gleich, dass ich sage, hast du das schon mal angeschaut und das müsstest du vielleicht auch mal vergleichen? Also ich gebe da gleich Tipps weil ich einfach so … Wow, Speaker: also praktisch noch Add-Ons, also nicht nur die Ordnung machen, sondern eigentlich auch … Speaker 2: Dass man einmal sagt, schau mal deine Versicherungen durch.
Entweder ich gebe dann Empfehlern, Versicherungsberater. Also ich mache das schon intuitiv weil ich gar nicht anders kann, weil ich halt von mir selber weiß. Gerade mit der Rente jetzt zum Beispiel bei den Frauen. Das ist ganz oft, dass die dann: die Erziehungszeiten nicht beantragt haben oder so. Das mache ich halt dann gleich. Den Antrag richte ich dann gleich her. Also ich sage, das ist bei mir einfach gleich so in mir drin. Speaker: Ja, aber das ist nicht selbstverständlich. Also das ist ein Stift, der wirklich auch nach draußen gehen darf, dass du das machst. Und Speaker 2: ich erkläre dann auch, ja, wie kannst du es dann in Zukunft ablegen, weil es hilft. Also ich arbeite jetzt nicht so, dass ich da einmal das schnelle Geld verdiene, sondern ich möchte echt, dass die dann total zufrieden sind und mich entweder wieder buchen oder dann total alleine zurechtkommen. Und die andere Methode ist, da habe ich jetzt vorgestern eins fertig bekommen, das ist eine Familie aus Magdeburg, die haben mich wieder im Internet gefunden. Speaker: Also weiter weg
Speaker 2 Weiter weg, genau. Und die haben jetzt wirklich in einem Karton alles geschickt, also vier Personen, alle Ordner, waren teilweise schon vorsortiert aber seit zwei, drei Jahren haben sie fast nichts mehr sortiert und das habe ich jetzt auch richtig schön gemacht Sie ist zum Beispiel selbstständig da habe ich einen: eigenen Ordner dann für jedes Kind einen Ordner Ich habe ihr vorgestern schon mal Foto geschickt von den Ordnern und das war echt so schön. Da telefonieren wir halt immer mal wieder dazwischen oder zoomen. Und da hast du echt richtig gemerkt, wie erleichtert die sind, weil die haben auch zwei kleine Kinder, jeder ist noch selbstständig Die hat einfach gesagt, wir schaffen es einfach nicht. Und ich habe gesagt, ja, das ist ja, mein Service ist ja wie so eine Gönnung eigentlich, aber auch wie wenn du jetzt sagst ich gehe zur Kosmetikerin Oder, keine Ahnung, ich sage mal, mach lieber keinen Wellness. Also, wie gesagt, lieber gibst du mir deine Ordner und verzichtest mal einmal auf ein Wellnesswochenende. Das ist ein blöder Vergleich. Aber das ist ja so erleichternd, wenn das einmal gemacht ist. Also, wenn die Familie jetzt zum Beispiel die Ordner schön weiterführt und gar nicht nur die wichtigsten Sachen abheftet, dann sind die eigentlich jetzt normalerweise die nächsten Jahre frei. Also, dann müssen sie nichts mehr machen. Speaker: Ja, oder man schickt dir die Ordnung dann in den Urlaub und wenn man kommt, hat man gleich noch diese schöne Ordnung.
Speaker 2 Oder beides,: ja. Ich habe jetzt nur einen Kunden, aus Berlin ist der, der schickt es mir aber jetzt erst, auch beruflich sehr eingespannt. Es sind auch wirklich oft Menschen, die wirklich hohe Qualifizierung haben, also von Ärzten bis sonst was. Und der sagt auch, ich schaffe es einfach selber nicht und der möchte mir jetzt einfach jährlich seine Sachen schicken. Ich mache es dann schick und dann schicke ich es wieder zurück. Und auch schon wieder so ein netter Mensch wieder gewesen am Telefon. Und hat auch wirklich dann gesagt, wie Sinn, dass Sie auf mich kommen. Hat er gesagt, ich habe Ihre Homepage gesehen und ich wusste ich muss das mit Ihnen, also das passt. Das macht mich immer voll. Und der hat dann auch gesagt am Telefon, Frau Beitler, ich bin jetzt so glücklich, dass ich Sie angerufen habe und dass Sie das für mich machen. Das ist für mich jedes Mal so, oh mein Gott. Wahnsinn, also ich öffne Speaker: die wirklich. Und das alles, weil du deiner Passion gefolgt bist und nicht aufgehört
Speaker 2 Stimmt, genau. Weil wenn ich aufgehört hätte dann wäre ich nämlich nie auf das mit dem Papier gekommen und das mit der: Buchhaltung. Das Speaker 2: finde ich so krass. Und deswegen sage ich auch zu jedem, der sich selbstständig machen möchte, fang einfach mal langsam an. Es muss ja noch nicht perfekt sein, die Homepage, aber hauptsache, du fängst mal an, weil der Weg ist, vielleicht wirst du eh in zwei, drei Jahren, ich meine, das ist bei jedem eigentlich so, vielleicht magst du eh ganz noch was anderes, aber du musst anfangen. Weil sonst können ja die Zufälle gar nicht zu dir kommen. Speaker: Ja, die dir zufallen, sozusagen, genau. Speaker 2: Stell dir vor ich hätte jetzt aufgehört. Ich meine, wie oft ich schon wieder Stellenanzeigen, ich habe immer wieder Stellenanzeigen angeschaut und dann wieder so, ich habe ja im Inneren Ich habe da immer eine Stimme die auch jetzt wieder sagt, du musst mehr noch machen, also größer und Step by Step. Aber da hat immer die Stimme gesagt, bleib dabei. Aber das Ego wird natürlich dann ständig...
Speaker Aber du hast gerade gesagt, du hast dich auch anscheinend nach Stellen wieder umgebracht. Naja, das kennt nämlich, glaube ich, auch jede Selbstständige. Wenn wir: mal an den Punkt kommen, so eine Scheiße, ich schmeiße wieder alles hin Speaker 2: Das sagt aber auch fast jeder, gell? Ich habe ja auch teilweise dann Bewerbungen geschrieben, aber mein Lebenslauf ist halt auch durch die vorherige Selbstständigkeit einfach auch ein bisschen schwierig, also nicht schwierig, aber... Es passt nicht und dann habe ich mir gedacht, nee, und ich sage ja als Universum ich wollte ja nicht, dass ich was anders mache, weil dann wieder ich so, ja, okay, dann lasse ich es. Das ist schon lustig aber das sagt jeder, gell so. Speaker: Ja, wenn du dann nachfragst ist es so tatsächlich. Speaker 2: Ja, oder nur angeschaut hat und dann aber auch wieder so, nee, ich will trotzdem mein eigener Chef sein und ich liebe es halt einfach, Dinge, ja, wie jetzt da die Menschen einfach zu helfen. Das ist für mich so schön, ja. Aber auf jeden Fall, das ist das mit dem Papier nochmal, also entweder vor Ort oder zuschicken, das muss ich überlegen, genau, wie man es halt auch möchte. Also Speaker: am besten einfach mit dir mal Kontakt aufnehmen. Genau. Speaker 2: Also
Speaker theoretisch ist überall alles möglich, also man kann sich bestimmt auch einfliegen lassen, wenn es: mehr wird. Speaker 2: Stimmt also das mit der Post klappt ganz gut, genau, und dann kann man ja gucken, wie oft, oder ich habe jetzt einen, wo ich die Buchhalte, und da fahre ich halt einmal im Monat hin, und Speaker: bitte Speaker 2: den ein bisschen, also solange ich noch Zeit habe, das mache ich auch gern, also. Es muss halt jetzt die Sympathie und das Vertrauen passen Das hat aber bis jetzt immer gepasst. Aber das ist schon wichtig, aber das passt eigentlich immer genau. Also das ist das mit dem Papierkram. Und der andere Bereich ist ja das mit der Buchhaltung, genau. Speaker: Großes Thema für jeden Speaker 2: Selbstständigen. Und da war es ja auch eben so, das war ja eben im Mai heuer da war es eben immer noch so die Flaute, da habe ich mir gedacht, ich habe jetzt keinen Bock mehr, jetzt gönne ich mir mal wieder eine Kosmetikbehandlung in der Kosmetikstudie in der Nähe.
Und dann sagt eben die zu mir, während ich auf dem Behandlungsstuhl so liege, sagt sie so, du Christine, du musst mir helfen. Wie jetzt?: Ja, Buchhaltung, Lexware, du kannst doch das. Also ich habe es aber nur selber bei meinem Business gemacht, Lexware. Dann ich, ja, meinst ja. Und dann sie so, Christine, weil du bist irgendwie locker, aber irgendwie auch so, wie hat es gesagt, kompetent und so. Du musst mir da helfen. Und dann haben wir eben einen Termin ausgemacht zwei Wochen später, in diesem Kosmetikstudio. Und dann habe ich halt einfach gezeigt, wie sie Rechnungen schreibt und mit der Steuer und blablabla. Und das war auch wieder so ein Moment, wo ich mir gedacht habe, mein Gott, wie schön. Also das war halt einfach so Spaß gemacht. Andere Fragen mit dem Impressum oder irgendwie so Kleinigkeiten habe ich halt einfach geholfen. Und dann einfach von Unternehmer zu Unternehmer, also nicht so von oben herab, sondern einfach so, was brauchst du? Du sprichst halt die Probleme und bietest halt Lösungen an. Also das gefällt mir eigentlich am besten.
Speaker Du bist eigentlich auch Sparingspartner kann man so sagen, also jemanden der wirklich auf: Augenhöhe und aber vielleicht schon ein paar Schritte voraus ist bei verschiedenen Sachen, wo man fragen kann, hey, pass auf, wie mache ich das jetzt am besten? Speaker 2: Genau, wobei jetzt zum Beispiel die Kosmetikerin ja auch total erfolgreich ist und die hat ja glaube ich noch später als ich gestartet, von der habe ich mir dann wieder Tipps geholt, mit dem nach außen gehen, da ist die schon, also weißt du, wie ich meine? Finde ich, wie jetzt mit uns ja auch, das ist dann immer so, das gefällt mir am besten, so dieses jeder gibt Tipps und das, was gut kam, genau. Und auf jeden Fall durch diesen Termin bin ich dann auf das mit Lexville gekommen, wo man gedacht hat, ach so, das ist ja Wahnsinn. Da habe ich dann auch gleich mehrere Anfragen gekriegt. Einfaches selbstständige, also dann habe ich eben auch den Lexville Office Coach gemacht und jetzt kann ich eben auch selbstständig unterstützen, Mit Lexware, also wie sie eben ihre Buchhaltung da machen können drinnen. Macht auch total Spaß. Und das mache ich auch entweder vor Ort ist mir eigentlich wieder am liebsten oder halt per Zoom.
Speaker Super, also wie: gesagt, breit aufgestellt und trotzdem spezifisch also kann man sagen, es ist schon... Speaker 2: Wie gesagt, ich mache das seit ich 16 bin, bin ja eigentlich in der Buchhaltung oder habe da Ausbildung und so weiter, ich habe es nur selber nicht gecheckt dass ich Der anderen auch helfen könnte, was total begloppt ist eigentlich, aber ja, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Speaker: Ja, aber das ist das, was du am besten kannst, das ist schon so selbstverständlich dass man eben gar nicht mehr so wahrnimmt, bis jemand von außen mal kommt und sagt, du, Christine. Speaker 2: Ich habe echt gedacht, dass mit Lex, ja, es ist voll easy peasy, ja klar, für mich schon als BWLer und als Als Geschäftsführerin vorher, klar ist das für mich easy peasy, aber wenn jemand voll kreativ ist, das sind zum Beispiel die meisten Kunden Yoga-Lehrer oder in dem Bereich halt, ja klar, wenn die das auch in der vorherigen in Berufen nicht gemacht haben, woher sollen die das können?
Ist eigentlich logisch, also ich kann ja nicht Yoga oder weißt du wie ich meine, das könnte ich jetzt auch nicht einfach mal so, also das,: genau. Aber das ist so das dritte Feld, was mir auch extrem Spaß macht und Landwirte habe ich auch mehrere, da gibt es auch so ein Programm, das auch witzig, das heißt Just Farming, da unterstütze ich auch, drei habe ich da gerade, bin ich auch offen für neue Anfragen, weil das ist das gleiche die müssen nämlich auch digitalisieren. Die Speaker: Digitalisierung bleibt sich nicht aus, das ist bei jedem mittlerweile, ja.
Speaker 2 Wobei ich glaube, das Hauptproblem ist oft eher nochmal vorher das Papier, also das ist mir jetzt aufgefallen. Ja, und wie gesagt, ich sehe halt, was da für ein Leidensdruck teilweise dabei ist, die sind aber richtig verzweifelt, haben da oft auch schon irgendwie Mahnungen oder so, es sind also ganz viele Ärger auch mit den Behörden gekriegt weil sie die Papiere dann verschlankt haben und das sind Wirklich eher hoch, wie sagt man, Menschen, die richtig krasse Berufe haben, also von eine Richterin hatte ich letztens auch, also weil die halt so in den Beruf: eingespannt sind, dass sie da, das ist eigentlich oft das Problem, die Zeit, weil ich habe da auch oft jetzt drüber nachgedacht, wie kann das eigentlich sein, dass die dann so fertig sind auch und so, aber das ist halt auch oft eine fette Zeit und wenn du das dann so lange nicht magst, dann wird es immer mehr, dann müssen sie einfach anfangen zu sagen, genau. Und dann gibt es mich. Speaker: Ja, Gott sei Dank. Bist du zu deiner Passage Mir Speaker 2: macht es Spaß. Ist schon anstrengend teilweise, muss ich echt sagen. Also wenn ich da mehrere Stunden diesen einen großen Papier draufletze, da war ich dann auch groggy. Aber trotzdem macht es mir Spaß. Ich habe halt daheim noch mein eigenes Büro im Keller eben. Wo ich nur das mache, was auch zum Absperren ist und so. Also auch Speaker: Datenschutz ist hier. Speaker 2: Ja genau. Er möchte aber auf Dauer auch ein eigenes Büro extern irgendwo haben, das wäre glaube ich noch besser für mich auch, dass ich das ein bisschen besser trennen kann und Arbeit. Aber
Speaker trotzdem, wie gesagt, Datenschutz ist gegeben alles, also Vertrauen, das ist: alles. Ein Speaker 2: eigenes Büro, komplett separat zum Zusperren genau in unserem Keller. Speaker: Super. Christine, ich habe eine Frage für Frauen, die vielleicht wirklich gerade in diesem Chaos drinstecken. Und zwar stell dir vor, eine Hörerin sitzt gerade zwischen mehreren Wäschekörben voller Post, Belege und alter Ordner und fühlt sich komplett erschlagen und weiß nicht, wo sie genau anfangen soll. Was wären denn aus deiner Sicht die ersten zwei bis drei Schritte mit denen sie heute beginnen kann, ohne dass sie direkt alles perfekt machen muss? Speaker 2: Mit dem Papier meinst du jetzt, gell? Oder Speaker: vielleicht so eine Ablage erstmal anfangen
Speaker 2 Ja genau. Ich wollte gerade sagen, das Wichtigste ist ja nicht, dass die akuten Sachen nicht irgendwie eskalieren, gell? So Steuererklärungen und so. Entweder genau Ablage, dass man sagt, dringend zu erledigen oder nur: abzuheften Am besten wäre es halt, sich echt mal ein paar Stunden irgendwie versuchen, dass man einfach mal ein paar Stunden halt Zeit hat, weil so auf fünf Minuten, finde ich jetzt, dann fängst du irgendwas an, das stresst dann fast noch mehr. Irgendwie schauen, dass man, wenn man jetzt Kinder hat, dass man die mal irgendwie... Speaker: Okay, also ich muss mir einen Zeithorizont erstmal rausholen. Das heißt, ich muss wirklich gucken, nicht zwischen Wäsche, Berge und Kuh, sondern wirklich zu sagen, okay, ich block mir jetzt im Kalender... Zwei Stunden und widme mich dann, Kinder sind verräumt Kindergarten Schule, Mann ist vielleicht verräumt oder Speaker 2: so, genau. Speaker: Und du kannst dich praktisch da mal drum widmen. Und dann? Dann Speaker 2: erst einmal überhaupt sich einen Überblick verschaffen, was hat man alles, weil oft hat man sich auch schon lange nicht mehr angeschaut. Ja, dann wahrscheinlich erst einmal raus sortieren, sind irgendwelche dringenden Sachen dabei? Wo ich jetzt sage, keine Ahnung, vom Finanzamt muss ich was einreichen.
Das habe ich auch oft schon dabei gehabt. Das ist natürlich, oder mal die Rechnungen: überweisen. Und dann entweder eine Ablagestruktur anlegen. Speaker: Hast du da noch einen Tipp für Ablagestruktur? Was heißt das übersetzt? Speaker 2: Also ich habe es jetzt zum Beispiel, oder ich mache es bei meinen Kunden so, dass man halt wirklich so macht. Wenn man jetzt von einer Familie ausgeht das habe ich jetzt eigentlich meistens gemacht Ich mache dann einen Ordner für die Familie zum Thema Wohnung, Haus, Immobilie wo dann auch alles, die Stromrechnungen also alles, was zum Wohnen so reinkommt und je nachdem wie viel es ist und dann auch noch die ganzen gemeinsamen Sachen, die Versicherungen Wohngebäude und so weiter da habe ich also einen Familienordner Dann habe ich einen Ordner für jede Person, wo da halt seine Zeugnisse oder auch seine eigenen Versicherungen oder seine eigenen Rentenbescheide und dann zum Beispiel noch pro Kind.
Also ich habe da wirklich so eins pro Person und dann immer die Familie und natürlich dann noch: Sonderthemen wenn man jetzt Immobilien hat, da einen Ordner oder jetzt, wenn man selbstständig ist oder ein Ehrenamt zum Beispiel. Das war ich bei der letzten Familie, da habe ich dann eben einfach nur einen Ordner nur fürs Ehrenamt Und dann reicht es ja schon, wenn man das jetzt einfach mal ganz schnell in den Ordner schon mal abheftet dass überhaupt schon mal alles im richtigen Ordner ist. So würde ich es schon mal machen, genau. Also ich meine, die Hardcore-Lösung ist eigentlich, alles mal rausschmeißen Aber das ist natürlich dann, also da braucht man echt Zeit. Also so bin ich mal vor ein paar Jahren bei uns noch mal vorgegangen, aber da war ich echt tagelang so beschäftigt. Ich meine, also nee, also schon eigentlich am besten halt, Sich vorsortieren, eben was ist meins, auf jede Person einfach mal Staubel machen, das ist schon mal das Wichtigste und dann in diesem Staubel wieder schauen, was ist es, so muss man es halt machen, ja. Speaker: Okay, und wenn jetzt digital auch noch einige Sachen dazukommen, hast du da noch irgendeinen Tipp, weil oftmals ist ja mittlerweile nur noch alles, das per Mail und so kommt.
Speaker 2 Ja, da muss man eigentlich die gleiche Struktur, die man im Außen hat, ist dann auch: im Innen anzulegen. So habe ich es dann auch, dass man dann auch wieder macht. Familie gemeinsam, Wohnung und dann die gleiche Ordnerstruktur wie außen auch im Innen. Auch im PC dann, genau. Puh, das ist gar nicht so einfach. Am besten mich buchen. Speaker: Sowieso, das wäre dann der nächste Schritt. Ich verlinke eh deine Kontaktdaten und alles in den Shownotes. Das ist schon Speaker 2: heavy, muss ich echt sagen. Letztens war mein Mann, der hat das von der Familie vorher gesehen, die Schachtel, und dann habe ich ihm die fertigen Ordner gezeigt und hat für die selber so richtig... Wow, Christine, ich könnte es nicht. Also der hat selber gesagt, Wahnsinn, wie organisiert, also tippitoppi jetzt das ist. Aber wie gesagt, einfach mit Stapelarbeiten mal vorsortieren, nach Kategorien halt. Aber es ist echt, kann ich so einfach zu erklären, ja. Fällt mir jetzt gut auf.
Speaker Ich glaube, das waren: schon gute Tipps für, wenn man sich selber erstmal damit befassen will, um dann zu sagen, hey Christine, das und das liegt gerade bei mir zum Beispiel Speaker 2: Und zum Beispiel, wenn man jetzt ein ganz normaler Privatmann ist, ohne Selbstständigkeit oder irgendwelche Sondersachen, zum Beispiel Die Rechnung von, keine Ahnung, von vor 15 Jahren, wo ich mir einen Nagellack gekauft habe. Also man blöde, sowas kann halt alles weg. Das ist auch noch wichtig, man kann da ganz viel wegschmeißen. Eigentlich muss man nur größere Rechnungen aufheben wenn man jetzt Hausbank gehabt hat oder sowas schon mal mit Garantie was ist. Aber der ganze Gedöns oder auch Kontoauszüge natürlich besser digitalisieren oder alte Kontoauszüge, wenn da nichts besonders drauf ist, können auch weg jetzt muss man als Beispiel, genau. Speaker: Ja, aber man denkt wahrscheinlich auch manchmal schon was Altes auch dahinter, also so vielleicht viel Lernen von den Eltern noch, oder?
Speaker 2 Schon, ich habe ja auch immer schön meinen Kontoauszug ewig abgeheftet und das habe ich auch verprägt, was mache ich jetzt mit dem Kontoauszug von 2005, jetzt mal als Beispiel, wo ich eine Studentin, also das habe ich dann auch alles: weggeschmissen genau, also. Speaker: Ich kann mir das vorstellen, weil ich mache es ja auch immer mal wieder, dass es trotzdem so ein Gefühl hat, krass was sich da eigentlich alles ansammelt und was man braucht. Das Speaker 2: ist schon krass doch. Selbst ich, wo ich das regelmäßig mache, aber wir haben halt verschiedene Sachen, jeder ist selbstständig, wir haben mehrere Immobilien und was bei uns auch teilweise reinkommt, wo ich mir denke, das ist schon irre, das muss man auch mal sagen. Und am besten wöchentlich so einen Papierkram-Tag machen, immer freitags, das ist auch noch so ein Tipp. Speaker: Habe ich bei dir im Impf-Zeit-Gespräch. Habe Speaker 2: ich jetzt Speaker 2: ein Speaker: bisschen Speaker 2: vernachlässigt gell? Speaker: Ja, das ist bei mir auch gefallen, dass du wirklich freitags einen Papierkram-Ablage-Tag machst.
Speaker 2 Das wäre halt ganz wichtig, echt, das nicht so anstapeln weil dann, wenn da so ein Riesenstapel liegt, da kriegst du die Krise, also dann ist es so schwer anzufangen Wichtigster Tipp ist, raus aus dem Briefkasten und schon mal gleich an die blaue Tonne: und da schon mal Werbungen oder irgendein Gesimt in die blaue Tonne rein. Das mache ich sofort, also in die Papiertonne. Und eigentlich hefte ich immer alles sofort ab. Wenn jetzt irgendwas zum abheften ist, mache ich gleich weg. Also mein Fach ist eigentlich immer leer, fast. Aber gut ich bin da auch bisschen ein Freak. Ja weil ich merke halt, wie schön das ist, wenn es einfach safe ist. Wenn ich nie irgendwie das in den Ballast hat. Naja, Speaker: du schließt ja auch Loops. Also je länger du Sachen liegen lässt, die sind ja jetzt mal so das Coaching-Bereich, du hast ja trotzdem irgendwie diese offenen Gedanken da oben schweben. Oh, da war ja noch was. Obwohl man nicht ersichtlich dran denkt und trotzdem arbeitet das Hirn ja immer weiter. Und durch das, dass du alles gleich mehr wegarbeitest ist ja auch nur die Energie, die reinkommt Speaker 2: Weil wenn die Sachen gar nicht oft mehrfach in die Hand nehmen, wenn es jetzt bloß irgendwas zum Abtäften ist, gleich in den Ordner rein, das ist eine Sache von zehn Sekunden eigentlich. Und viele schmeißen es dann aufs Fach und dann kann
Speaker: es Speaker 2: liegen, ja, genau. Speaker: Jetzt hast du ja auch schon ein bisschen von deiner Arbeit erzählt, hast auch schon ein paar Erfolgsgeschichten erzählt, aber ist dir noch irgendeine besonders im Kopf, wo du sagst, wow, die war noch echt für mich so... Emotional Speaker 2: eigentlich fast alle also ich bin immer so wenn ich da hinfahrt denke ich mir da echt immer ich kann es nicht glauben dass ich jetzt echt zum kundentermin vor also da habe ich ein paar wochen echt da ist irgendwie so der sonnenaufgang gewesen habe ich wirklich mal kurz holen müssen fast daran kann es jetzt irgendwie nicht glauben Dass ich da jetzt zum Kundentermin fahre, also das ist so, und es sind halt immer so mega sympathische Menschen, die ja teilweise fast auch immer, also nicht alle, aber viele sind aber auch dann irgendwie entweder spirituell ein bisschen oder haben auch so wie ich so die Geschichte mit, dass sie vorher was anders gemacht haben.
Ich finde, das: ist halt so krass wenn du wirklich siehst, das Universum schickt dich schon immer zu solchen Menschen. Oder eine spannende Lebensgeschichte haben die einen ja immer oder einen coolen Job, also das taugt mir halt voll. Die Kunden waren eigentlich immer alle toll. Ja, wie die eine, wo ich da alleine in Wohnung gesessen bin, die mir vorher das Geld schon gegeben hat, da haben wir auch wieder gesagt, mein Gott, wie krass vertraut die mir. Und die hat dann auch gleich gesagt, sie verteilt nur die Flyer im Altersheim, wo sie arbeitet und so. Das Speaker: ist Speaker 2: echt immer schön, ja. Speaker: Ja, es lohnt sich einfach dran zu bleiben. Wenn du das gefunden hast, was du willst oder brauchst. Das Speaker 2: stimmt, ja. Auf jeden Fall, also und einfach anfangen, das ist das Wichtigste. Einfach mal eine Homepage, das muss ja auch nicht die perfekte sein und drüber reden. Speaker: Genau, drüber reden und weitermachen, nicht nur hinter der Homepage verstecken.
Speaker 2 Ja genau und wie soll ich sagen, gerade wenn, also bei mir war am Anfang schon,: nicht gegenwärtig, aber es haben schon viele so Ordnungscoach oder so Augen verdreht das habe ich ja auch mitbekommen oder Und deshalb, also für mich war das ehrlich gesagt ein Ansporn. Also das ist schon so, dass man manchmal denkt so, hihi, jo, es läuft. Oder hatte mal eine, hinter meinem Rücken hat es anscheinend schon mal geheißen, ja, dass man jetzt mit Aufräumen auch Geld verdienen kann. Aber man dachte, ja, dann machst du, also ich soll jetzt sagen, ich finde halt witzig dass, ja wie soll ich das erklären? Ja, keine Ahnung. Da denke ich mir, ja, du kannst ja mit Aufräumen Geld verdienen. Ja Du musst es nur machen. Du Speaker: machst es halt vor. Speaker 2: Du Speaker: bist trotzdem, das darf man nicht vergessen, eine Frau die einfach macht und weitergeht und anderen hilft und dann auch noch Geld verdient das mag noch nicht jeder sehen, weil theoretisch kann es jeder schaffen, wenn er was findet, dranbleibt, dran arbeitet. Aber es ist leichter über andere Menschen zu reden, als wie selber was zu machen.
Speaker 2 Stimmt Weil: ja, gut, ich glaube, das Unternehmer-Ding hat wahrscheinlich wirklich nicht jeder, gell? Also ich finde es halt auch cool, wenn man einfach so ein eigenes Schiff ist. Also ja, und wenn man was ändern will ändert man es halt, gell? Ich meine, du kennst ja auch, oder Dann so, oh, ich brauche mir wieder neue Flyer dann mache ich die anders. Also ich könnte mir das gar nicht anders vorstellen, dass ich da irgendwie jemanden erst mal fragen muss oder so. Nee, also ich mache es halt dann einfach Speaker: Christine jetzt bist du ja auch noch Mama. Wie hast du denn da dein Business mit untergekriegt oder war das gerade der Grund, warum du auch mit angefangen hast? Speaker 2: Ja, das schon genau, weil ich war ja vorher auch schon selbstständig allerdings in einem größeren Familienunternehmen in der Automobilbranche und war da auch Geschäftsführerin. Und da war ich ja auch meine eigene Chefin, aber da fand ich es viel schwieriger weil da hatte ich halt sehr viele Mitarbeiter und da war einfach ein ganz anderer Druck dahinter und da konnte ich es mir, wie gesagt, eigentlich auch selber einteilen, aber irgendwie auch wieder nicht.
Also da war immer so viel Arbeit, dass du eigentlich nie heimfahren konntest: gefühlt. Deswegen wollte ich eben... Das nicht mehr machen, also frei sein und eben, das liebe ich jetzt auch in meinem Business so, dieses, ich bin halt nur für mich selber verantwortlich, also wenn ich jetzt nichts mache, dann habe ich zwar auch keine Einnahmen, aber ich habe jetzt auch keine großen Kosten, finde ich auch total cool, also ich habe einfach keine Fixkosten und keine, ich kann mir die Zeit so einteilen, wie ich möchte, also ich schaue halt hauptsächlich, dass ich es Vormittag die Termine mache oder auch mal, gerade wenn ich jetzt so Papieraufträge habe, die mache ich dann vielleicht auch mal abends Und das ist mir halt voll wichtig, ich kann halt einfach um die Zeit, also wo die Kinder in der Schule sind, kann ich dann meine Business machen und nachmittags habe ich dann Zeit für die Kinder. Also so wollte ich es haben und so ist eingetreten, ja. War mir auch sehr wichtig. Speaker: Also du hast es dir visualisiert, wie du es haben möchtest, bist die Schritte gegangen und bam, here I am, so in der Art, jetzt hast du es. Speaker 2: Nach zwei Jahren, sagen wir mal.
Speaker Ja, aber du bist dran geblieben. Das ist ja das. Du: hast es dir visualisiert, du bist dran geblieben du hast es gemacht. Und... Speaker 2: Und diese zwei Jahre finde ich waren so wichtig, weil da habe ich ja nochmal so viel, was ich da teilweise auch geheult habe, aber auch gemerkt habe, wie krass ich selber mich nur über meine Business-Tätigkeit definiere und dass ich das mal ablege. Also weißt du wie ich meine, dass ich in diesen zwei Jahren einmal gesagt habe hallo, ich bin auch was wert, ohne dass ich jetzt da die Erfolgreichste bin, sondern ich bin Christine und auch ohne das Business bin ich ja was wert. Also diese zwei Jahre waren wirklich so wichtig für mich. Speaker: Das hat ganz viel innen mit dir gemacht, da ist glaube ich auch dieser Spruch der Weg ist das Ziel, Speaker 2: macht Speaker: so viel aus, weil das Ziel ist oftmals gar nicht das, was es wirklich ist. Also es ist schön, dass du jetzt die Kunden hast und dein Business. Das
Speaker 2 stimmt, weil wenn du sagst, jetzt könnte man sagen, jetzt habe ich eigentlich genauso, wie ich es wollte, aber Auch jetzt habe ich trotzdem wieder Herausforderungen. ist ja nicht so, dass ich nur immer auf der Glücks...: An sich ist es schon sehr positiv alles, aber ich habe auch meine schlechten Zeiten. Das ist ja ganz normal. Und wenn man sich jetzt nur auf das Ziel fokussieren würde, das wäre schmarrn. Und da geht es auch mal wieder auf und ab. Speaker: Du hast dir bestimmt auch Fähigkeiten oder Rituale aneignen dürfen und solche Dinge, oder? Ja Speaker 2: Ich meine, jetzt muss ich halt eh wieder schauen, dass ich, als Erzählerin hatte ich jetzt sehr viele Aufträge und dann habe ich schon wieder gemerkt, oha, kommt wieder mein altes Stressraster zurück, da habe ich wieder fast kein Mittagessen einfach schon nichts mehr gegessen, also mir keine Zeit fürs Mittagessen genommen und war wieder voll gestresst und habe auch, fand ich auch spannend, habe halt sofort, wenn mir jemand eine Anfrage gestellt hat, muss ich sofort abarbeiten, nicht, dass der Kunde weg ist, weißt du, so diese Angst wieder. Und dann habe ich halt auch mal zu einem gesagt, das dauert halt jetzt einfach mal drei, vier Wochen. Das war dann in die Sommerferien. Der Termin geht halt erst in zwei, drei Wochen und die haben ja trotzdem gewartet. Aber da war ich sofort so in diesem, jetzt habe ich schon Kunden, jetzt muss ich die alle sofort bedienen.
Und: das war auch wieder so ein Learning, dass ich dann nicht wieder so gestresst bin oder zu viel arbeite. Und dann bin ich wieder, ja, habe ich wieder keine Zeit für die Kinder. Also so, dass man trotzdem... Dann sind ja die Tolle, weil morgens meditieren ein bisschen und so Sachen, dass man das beibringt, genau. Das war jetzt die letzte Woche ein bisschen so das Thema, ja. Dass ich nicht wieder in die andere Seite kippe, so ich muss nur arbeiten und auch wenn es Spaß macht, das finde ich ist nämlich auch spannend, auch beim Herzensbusiness kann man nämlich dann wieder zu viel arbeiten. Weil ich finde es macht ja Spaß, weil ich habe dann auch zu meinem Mann immer gesagt, ich muss es jetzt noch fertig machen, weil das ist voll cool, aber ich war trotzdem total kaputt und dann hat der auch gesagt, mach halt morgen weiter, also genau. Das ist gerade immer noch so ein bisschen das Thema, ja, weil es hat einfach... Speaker: Ja, aber auch das machst du ja wieder ongoing, merkst du, ah spannend, okay, jetzt muss ich wieder auf mich mehr achten und dann wieder, also ich sage immer, der Weg ist...
Speaker 2: Oder jetzt momentan habe ich ein bisschen weniger Anfragen, aber ich glaube, das ist jetzt einfach wie Weihnachten, weil man jetzt ist jeder mit sich selber beschäftigt. Und da habe ich sofort gemerkt, ganz kurz kam dann wieder so die alte das Ego wieder so. Speaker: Und Speaker 2: wenn jetzt keine, dann habe ich aber sofort so, ey, schmarrn Das kommt jetzt schon. Wenn es jetzt mal wieder ein bisschen ruhiger ist, ist es ja auch ein Weltuntergang. Du machst schon weiter, ein bisschen wieder mehr Werbung machen, weil man dachte, es ist so lustig wie man sich immer wieder in das Alte die Angst wieder hochkommen will. Aber man ist viel schneller, finde ich dass man es annimmt oder dass man jetzt sagt, ja, es wird schon. Und jetzt habe ich mir gedacht, cool, das mache ich auch mal Weihnachtsfeier. Also ich meine, ich habe jetzt auch mal frei. Speaker: Ich glaube, das vergisst man auch oft. Das ist das Unternehmerinnen. Ja cool. Und wenn man so gerade in sozusagen, ich darf mich da selber auch wieder ertappen. Also, oder habe mich ertappt denke ich mal, uh, jetzt wie nächstes Jahr planst du aber wirklich regulär auch mal Urlaub ein. Stimmt
Speaker 2 Du denkst, das ist bei dir genauso, oder? Weil es macht ja Spaß. Ich sage mir immer, wenn: wir so ein Insta sind, wenn man so Montagmorgen, ich freue mich, Rücksack, auch immer auf die neue Woche. Immer. Auch wenn jetzt mal nicht so viel Termin weil einfach mein Leben, das passt halt alles so. Aber normalerweise, du kannst jetzt auch mal Urlaub machen. Ja. Ja Weil ich denke dann schon immer, keine Zeit für Urlaub das ist so schön. Speaker: Ja, aber gerade da dürfen, ich glaube, wir beide und bestimmt auch viele andere selbstständige Frauen noch darauf achten. Speaker 2: Doch, stimmt. Ja, und deswegen ist ja das auch gerade mit Buchhaltung für Selbstständige so schön, weil die einfach durch das, wenn die jetzt immer mal Lex war, also das ist jetzt so gerade mein Hauptprogramm wo ich jetzt da den Speaker: Menschen Speaker 2: helfe, Sie sind dann einfach schneller und haben halt die Buchhaltung immer, wie soll ich sagen, auch up-to-date und im Blick.
Also das ist auch super. Weil die, die vorher die Zettelwirtschaft gehabt haben, haben dann einmal im Jahr die Buchhaltung gemacht. Und so haben sie es halt immer up-to-date, können dann alles machen. Also das ist eigentlich dann auch für die: Selbstständige wieder voll die Erleichterung Speaker: Cool. Also phänomenal was du alles machst, wem du hilfst und ich glaube, es werden definitiv Menschen nach diesem Podcast sich bei dir melden, weil du so eine sympathische, tolle Frau bist, die man merkt wie du für dein Thema brennst. Weil wir wirklich beide aufpassen müssen, dass wir nicht verbrennen, weil dann auch mal Urlaub einplanen. Speaker 2: Ja. Speaker: Möchtest du noch Frauen irgendwas mitgeben bezüglich ihrem Business und Ordnung und Co.? Speaker 2: Puh, könnte man vieles mitgeben.
Ja, einfach losgehen. Sich immer wieder, ich sage immer, immer wieder einen kleinen Anstieg geben auch. Aber, also wenn du ein Business starten willst, dann musst du dem Universum und der Außenwelt halt: auch sagen du willst ein Business starten Also zum Beispiel auch einfach mal die Gewerbeanmeldung dann abgeben und die Homepage machen. Muss halt auch nicht die perfekte sein, aber ich würde sagen, und dann einfach schon langsam es ins Rollen bringen. Und gar nicht so viel darüber nachdenken, was will ich letzten Endes machen, weil es sieht man ja bei mir oder bei dir bestimmt auch bisschen anders kommen. Speaker: Definitiv. Speaker 2: Und ich sage immer, was ich in fünf Jahren mache, teilweise ertappe ich mich jetzt schon es soll schon in der Richtung bleiben, aber es kommt schon wieder ein bisschen so rum, das wäre auch schon wieder für mich egal. Speaker: Ja weiterhin offen bleiben. Speaker 2: Genau, keine Ahnung, aber das ist ja voll cool, dass sich das immer verändern wird. Einfach mal losgehen und nicht aufs Umfeld hören. Also nicht auf das Engere, also auf die Verwandtschaft oder so. Speaker: Den Traum mit ihm. Ja
Speaker 2 genau. Also Blödsinn,: ich rede eigentlich ehrlich gesagt mit meiner Verwandtschaft immer noch nicht richtig drüber, weil ich weiß einfach, die würden es mir immer noch kaputt machen, unbewusst die Ängste einfach auf mich überstülpen wollen. Und ich sehe ja, es läuft. Also ich rede allgemein nicht mehr so viel drüber also privat, weil ich denke mir, ich mache es jetzt einfach. Speaker: Und Speaker 2: Traum schon ein bisschen hüten. Weil am Anfang ist das echt wie so ein Pflänzchen und wenn dann wieder einer voll, das war bei mir echt oft, dann brauchst du wieder Tage, bis du dich wieder mental aufrichtest weil du trotzdem dann zweifelst. Das ist ja normal. Also am besten einen schönen Start, lieber Netzwerken im Gleichgesinnten das ist auch ganz wichtig. Also wirklich, so wie mir, auch mit Netzwerk und umgib dich mit Menschen, die es schon geschafft haben. Also es ist nicht zwanghaft, aber wenn du da jemanden kennst, der ihm da erfolgreich ist, einfach mit denen mehr reden.
Speaker Oh ja, und auch nicht schüchtern sein, weil gerade diejenigen, die weiter sind, die freuen sich, wenn sie fragen.: Ein Mensch, der weiter ist, wird dich nie irgendwie abständig behandeln, im Gegenteil. Speaker 2: Ich bin da einmal voll, dass ich mir oft denke, mein Gott, ich habe jetzt wieder tausend Tipps rausgegeben, aber ja, wurscht, aber ich helfe da gerne. Und was ich auch immer krass finde, wenn man irgendwie Ängste hat oder einfach mit den anderen Menschen darüber reden, das habe ich letztens vor längerem schon wieder gemacht, wo ich mit dem Business eben auch gesagt habe, wo es nicht so gelaufen ist, wenn du dich öffnest, kriegst du so viel zurück. Jeder hat ja seine Problemchen. Jeder, Speaker: definitiv Speaker 2: Aber Speaker: das Schöne ist ja, durch Probleme wächst man ja auch wieder. Also die sind natürlich noch ganz da. Speaker 2: Also sich einfach zu zeigen wie man ist, auch sein Business so zu machen, wie man ist stimmt. Das ist noch ganz wichtig, so wie man ist, sich zu zeigen. Und dann kommen nämlich auch die Kunden, die zu einem passen Und wenn man sich verstellt, dann passt das auch irgendwie nicht.
Weil seit ich meine neue Homepage habe und auch einfach mich so nach außen auch zeige, wie ich bin, so eher locker auch, nicht so dieses extreme, ich weiß schon, diese extreme: Businesswelt oder so, sondern einfach so, wie ich bin, habe ich eigentlich genau solche Kunden. Und dann passt es. Speaker: Sehr schön. Christine, vielen herzlichen Dank für deine Offenheit, deine Einblicke und all die konkreten Tipps Ich glaube, viele unserer Hörerinnen haben heute Lust bekommen, ihre Unterlagen nicht mehr als Feind, sondern als Unterstützung zu sehen und sich auch Hilfe zu holen bevor es zu viel wird. Und da möchte ich dich wirklich einfach nochmal von ganzem Herzen empfehlen. Und deswegen werde ich deine Arbeit bzw. deinen Instagram-Account gerne wieder auch in die Shownotes verlinken und Und genau, Christine, du hast das letzte Schlusswort auf den heutigen Podcast-Weg. Was möchtest du noch sagen?
Speaker 2 Ja, also wenn jemand sich angesprochen fühlt von meiner Einfachordnung, von meinem Business, einfach mal sich melden bei mir auf der Homepage Per E-Mail oder so oder anrufen: und dann einfach kann man mal ganz locker sprechen oder sich auch noch was treffen und dann, es gibt immer eine Lösung und genau, einfach mal einfach mal machen, einfach mal losgehen. Speaker: Einfach machen, jawohl. Einfach Speaker 2: Ordnung. Speaker: Einfach Ordnung einfach machen, einfach Ordnung. Und Speaker 2: Ordnung macht glücklich, das ist tatsächlich so, also mich auf jeden Fall. Oder eine gewisse Ordnung macht glücklich. Oder macht locker, frei oder so, ja. Speaker: Dankeschön Christine ich wünsche dir alles Liebe, alles Gute und ja, wir sehen uns Danke, Speaker 2: danke dir Speaker: Tschüss ciao
Willkommen zu She Leads Both – Familie und Ambition. Mein Gast in dieser Folge ist Christine Beitler. Sie ist zertifizierte Ordnungscoachin, Diplom-Betriebswirtin und Expertin für Papierkram: Digitale Buchhaltung und ein entspanntes Zuhause, in dem alles seinen Platz hat. Mit ihrem Business Einfach Ordnung unterstützt sie Menschen dabei, ihre Unterlagen, Ordnerstrukturen und ihre Buchhaltung so zu organisieren Dass Sie wieder den Kopf frei haben für das, was Ihnen wirklich wichtig ist.
Dazu gehört unter anderem Ihr Papierkram-Service und Ihr Angebot rund um Online-Buchhaltung und Office-Coaching. Christine ist Mama und Unternehmerin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Oberpfalz und verbindet Familienalltag mit Struktur, Klarheit und Business. Wir sprechen heute darüber, wie Ordnung im Zuhause und im Büro ganz konkret Stress reduziert, Warum digitale Buchhaltung und klare Ablagen gerade für Frauen mit Familie ein Game Changer sind und welche ersten Schritte du gehen kannst, wenn dein Papierkram dich im Moment: selbst noch stresst und du dich nach einer einfachen Ordnung sehnst. Und genau da steigen wir ein. Herzlich Willkommen liebe Christine. Ich freue mich sehr, dass du heute da bist und mit uns über dein Herzensthema Ordnung, Papiergramm und Buchhaltung sprichst. Magst du dich unseren Hörerinnen einmal kurz vorstellen? Wer bist du? Was machst du? Und wie sieht dein Leben heute zwischen Familie und einfach Ordnung aus? Speaker 2: Hallo, danke, liebe Jasmin erstmal, dass ich bei deinem Podcast teilnehmen darf. Speaker: Ich Speaker 2: freue mich sehr, ja. Genau, und was du jetzt zur Einleitung gesagt hast, das war schon wirklich perfekt beschrieben eigentlich, muss ich wirklich sagen, weil es immer gar nicht so einfach ist, zu erklären, was ich alles mache, aber das war schon sehr gut Eigentlich schon alles dabei.
Also genau, ich bin Christine, komme aus einem kleinen Dorf also das Name ist Schnufenhofen, bin 42 Jahre alt, habe zwei Kinder, die sind zehn und fünf: und Ordnungscoach, also im Ordnungsbusiness bin ich jetzt seit zweieinhalb Jahren, genau. Und habe eigentlich erst mehr gestartet mit Ordnung nur im Zuhause, weil das habe ich halt früher schon immer im Fernsehen auch gesehen. Also ich weiß nicht, die Tine Wittler von »Wie hat es sein Haus im Glück?« habe ich halt früher einmal angeschaut und das hat mir halt schon immer gefallen und ich räume auch privat oder ich bin eigentlich schon immer ein Mensch, der aufräumt und rumwuselt sozusagen und deswegen habe ich mir dann damals eben gedacht, dass ich mit dem starte Also wirklich mehr ausmisten zu Hause, aber durch Zufälle, was keine Zufälle waren, ja wie immer eigentlich, aber durch gewisse Begegnungen mit Menschen habe ich dann erst erkannt, dass das mit Ordnung mit der Buchhaltung und auch mit dem Papierkram dass ich das auch...
01:01:00: Erstens wird das von den Menschen sehr gut angenommen, das ist bei den meisten eigentlich nur das Hauptproblem und dass ich das ja vorher, also durch mein Studium oder auch durch meine vorherige Tätigkeit, dass ich das eigentlich perfekt kann. Ich habe es nur selber eigentlich nicht so gesehen. Wie es oft so ist, was man eigentlich selber kann. Also deswegen ist es jetzt immer mehr aufs Thema Ordnung im Papiergraben und mit der Buchhaltung übergegangen. Also ich mache schon noch alles. Ich habe letztens noch kurz überlegt soll ich mich jetzt eigentlich mal auf etwas spezialisieren? Dann so, nö, warum eigentlich? Weil die drei Sachen machen mir ja Spaß in der Kombi mit der Abwechslung.
Ja, auf jeden Fall mache ich das jetzt seit zweieinhalb Jahren und bin wirklich so mega glücklich darüber, weil sich jetzt wirklich gerade heuer alles so gefügt hat, dass ich genug, also ich habe genau viele Aufträge aber auch nicht zu: viel. Also ich habe trotzdem Zeit für meine Familie und es macht, also das Wichtigste ist, es macht mir extrem viel Spaß und alle Kunden bis jetzt waren wirklich Extrem nett, spannend, positiv. Also das ist eigentlich das, was mir am meisten Spaß macht. Das fühlt sich eigentlich nie wie Arbeit an. Speaker: Also du hast praktisch deine Passion gefunden und dienst da mit anderen, also hast ja angefangen zu Hause mit Ordnung, hast wahrscheinlich vielleicht bei dir auch erst Ordnung gemacht, also oft sagt man ja auch innen wie außen zumindest in der Coaching-Welt kann mir auch vorstellen, dass das so bei dir vielleicht angefangen hat.
Speaker 2 Ja, genau Ich war ja, also das erste Kind ist ja zehn und beim zweiten, diese fünf, war ich wirklich zwei Jahre in Elternzeit und in dieser Elternzeit habe ich unser komplettes Haus nochmal komplett aussortiert. Also ich war schon immer relativ ordentlich aber da habe ich dann wirklich nochmal wirklich jeden Raum gesortiert Komplett aussortiert und habe dann selber auch gemerkt, wie viel: Spaß mir alles macht und wie viel schneller ich dann zum Beispiel auch im Haushalt bin, also beim Putzen und so weiter und auch wie viel frischer und freier sich das anfühlt. Also ich habe da wirklich selber gemerkt, was man nochmal ausmisten kann und wie... Befreit man dann eben auch ist. Ich sage immer, ich weiß, daheim ist eigentlich alles ziemlich in Ordnung. Also wenn jetzt mal ein Kind krank ist oder so, dann bricht es nicht gleich Panik aus bei mir, wenn man jetzt mal ein paar Tage nichts im Haushalt schafft, weil es ist so die Grundstruktur ist vorhanden. Also das finde ich einfach super, dass man einfach sich zu Hause wohlfühlt und Man braucht auch gar nicht so viele Dinge, das habe ich dann auch gemerkt. Ich hatte trotzdem immer viel Deko-Sachen und so Zeugs oder Schuhe, alles eigentlich. Dann trotzdem viel und da habe ich ganz viel aussortiert. Genau so ging es los.
Und das war auch das, genau, da habe ich nämlich mal einen Kellerraum habe ich auch komplett ausgemistet und dann noch eingerichtet. Und das war nämlich wirklich vor über drei Jahren so der Start, weil da habe ich dann: immer so vorher-nachher-Videos gemacht. Und das hat immer sämtliche Freundinnen geschickt und jeder immer so, ja, super, aber wieso machst du das freiwillig? Und da ist mir eben aufgefallen so, Ich flippe halt da komplett aus. Also ich bin da voll im Glückstaumel wenn ich so einen Raum ausräumen kann und alle anderen finden es eigentlich blöd. Und da war nämlich wirklich dann der Entschluss, also das muss ich machen zur Selbstständigkeit, weil das ist genau mein Ding. Speaker: Wow, du hast irgendwie ja gerade schon die Frage jetzt gerade vorweg gemacht. Ich wollte mich fragen, wann hast du gemerkt, dass das so dein Ding ist? Also es war die Kelleraktion Speaker 2: Das ist mir jetzt gerade selber wieder eingefallen. Das war dann in den Weihnachtsferien vor drei Jahren. Das war kurz nach Weihnachten Stimmt das fällt mir jetzt gerade selber wieder ein.
Aber das war dann auch so, ich so zu meinem Mann, Schatz ich bin die nächsten Tage im Keller und räume diesen einen Raum auf. Und jeder so... Wieso, ist doch wurscht und der war aber wirklich relativ chaotisch, das war so dieser eine Raum im Keller wo man trotzdem immer alles ein bisschen so reinschmeißt und dann habe ich halt dann noch Regale gekauft und dann, also ich: flippere da voll aus und dann habe ich echt tagelang jeder der bei uns da war, musste dann diesen Raum anschauen so ummachen und dann habe ich mir echt selber gedacht, also irgendwie das ist doch voll der Ding, also ich meine ich war da so in der Freude weil ich finde halt, wenn man mit wenig Sachen sowas Schönes machen kann, das gefällt mir einfach Speaker: Hast du dann irgendwas auch bei dir innerlich gemerkt, dass du so ruhiger geworden bist, dass du ausgeräumt hast? Speaker 2: Nein, dass ich auf jeden Fall sehr viel Power dann habe. Bei den Kunden auch so da merke ich jetzt immer mehr, bei denen ich habe es am Anfang Und genau deswegen brauchen die mich, dass ich denen ein bisschen so einen Kick gebe und dann kommen nämlich die auch meistens voll in den Flow und geben mir dann auch gleich alle möglichen Sachen mit, die ich entsorgen soll. Und anscheinend ist das meine Gabe, das ist mir jetzt auch die letzten Jahre immer mehr aufgefallen. Ich habe das so gecheckt die Menschen irgendwie ein bisschen zu pushen Speaker: Zu hören.
Speaker 2 Also ich habe immer gedacht das ist normal. Oder nee, ich habe immer eher gedacht, ich bin komisch weil ich bin halt echt so, wenn ich für irgendwas mich begeister, dann bin ich halt voll, da drehe: ich eher fast schon durch. Also dann muss ich das sofort machen und ich dachte immer, das ist jeder so. Und auch mit dem Haushalt. Also mir macht das halt Spaß, wenn es dann sauber ist und ich sage, wir haben ja ein neues Haus vor 10 Jahren gebaut, dann denke ich mir immer so, ich liebe es einfach, wenn es dann schön ist und habe aber gemerkt, die meisten, für die ist es eher Belastung und Und so war dieser Moment auf jeden Fall in diesem Kellerraum, wo ich mir gedacht habe, ich glaube, das ist dein Ding ja. Speaker: Und wie war dann der Switch? Also du hast gemerkt, das ist so dein Ding, aber hattest du da diese Ausbildung schon dafür oder hast du dich noch daran gehängt? Und wie ging es mit Speaker 2: der Speaker: Selbstständigkeit? Speaker 2: Genau. Ich sage jetzt mal, im Nachhinein würde ich vielleicht die Ausbildung gar nicht mehr unbedingt machen, weil ganz viele Sachen waren ja dabei zum Thema Businessaufbau, was ich ja vorher schon alles gewusst habe, weil ich ja vorher schon selbstständig war.
Jetzt wenn jemand, glaube ich, komplett bei Null anfängt, dann würde ich das schon raten Aber auf jeden Fall habe ich dann diese Ausbildung, das war damals so: die Ordnungswelt, oder die Ordnungswelt war das, genau. Ja, dann habe ich eine Homepage. Da war ich dann eigentlich schon zackig bei allen Punkten Speaker: Das ging ganz schritt auf die schnelle ist aber Speaker 2: schon ja genau weil das war da war ja doch schon dann über fast drei jahre zu hause einer eltern zeiten irgendwann wird es langweilig wurde war aufgeräumt quasi nicht machen aber das lernst du dann in dieser ausbildung eigentlich doch die ausbildung ist eigentlich schon mal super und auch die community wo man da immer kriegt finde ich allein schon habe mich dann auch mit einer anderen ordnungscoaching aus der nähe getroffen das finde ich ist einmal super dass man dann einfach so diesen erfahrungsaustausch macht netzwerken schon Speaker: Entschuldigung, aber habe ich das richtig verstanden, dass du in der Elternzeit praktisch deine Passion entdeckt hast, durch Zufall hast du trotzdem noch deine Ausbildung mit drangehängt, einfach um das Fachliche so zu haben Speaker 2: und
Speaker hast aber in der Elternzeit dann auch gleichzeitig: gegründet? Speaker 2: Lass mich überlegen, ja, da war ich noch in der Elternzeit, aber ich war ja, also die vorherige Beschäftigung war ja eh beendet, war ja sicher, dass ich das nicht mehr mache, War auch das ich habe ja dann gesagt okay ich möchte jetzt komplett was neues machen und dann kann man das mit dem ordnungs coaching das habe ich einmal irgendwo gelesen genau und dann gegründet und auch wirklich gesagt das will ich auf jeden fall machen und Genau, gut, dann Gewebeanmeldung, pipapo, gut und dann kam natürlich das, was glaube ich bei fast jedem so ist, man meint ja dann so, jetzt habe ich eine Homepage, habe da noch ein bisschen Instagram gemacht und dann denkt man sich, oh sofort kommen ja voll die Kunden und die rennen mir ja die Bude ein und dann kam, gut, dann kamen schon vereinzelt manchmal Kunden, aber dann kam halt zeitlang mal ganz lang nichts.
Und das war schon dann herausfordernd für mich, muss ich echt zugeben. Also das war gar nicht so einfach die Zeit, weil man ja so, man hat voll Lust drauf und glaubt voll an sein Business.: Und dann kommt keiner, aber natürlich wenn du auch nur eine Homepage hast, ich meine, habe ich dann auch irgendwann entdeckt die Leute, wie sollen die auf mich kommen, weil den Beruf kennen ja viele auch noch gar nicht. Ja logisch. Die suchen ja gar nicht nach mir, weil die wissen ja gar nicht, dass es Ordnungskutsch gibt. Also finden sie mich auch nicht. Das Speaker: heißt, da waren kurz die Zweifel da. Also du hast praktisch klassisch so wie es die meisten machen, eine Homepage erstellt und warst dann vor dieser Herausforderung, oh, ja okay, wo sind sie denn jetzt, meine Menschen? Speaker 2: Das ist Speaker: toll, aber da ist keiner da. Die ersten Zweifel und so weiter. Und dann, was hast du dann gemacht?
Speaker 2 Und muss ich überlegen, ja dann kam klar, also Instagram, genau und ich im Nachhinein ich glaube man muss sich bei sowas Neuem sowieso immer erst finden, also ich habe ja dann im Jahr drauf, habe ich dann per Instagram ja die Anja Buchner von Selbstreise kennengelernt, habe: dann auch nochmal meine neue Homepage gemacht, die mehr auf mich zugeschnitten war und Ich habe ganz viele Instagrams gemacht mit Reels und dann bin ich auf zwei Messen gegangen. Ah okay, Speaker: du hast dich dann offline Speaker 2: repräsentiert. Ja ich habe dann alles gemacht, Flyer und sowas. Das fand ich auch spannend, wie herausfordernd das ist. Gerade so eine Messe, das war für mich am Anfang die Hölle und vor allem die meisten waren so, was ist das? Das ist halt so komisch am Anfang. Aber ich glaube ja ganz fest daran, dass genau danach ging nämlich der Boom los. Also genau dann kamen die Kunden, wobei dann noch nicht jemand von den Kunden gesagt hat das war jetzt wegen der Messe. Also ich sage einfach mal, das Universum hat dann nach diesen Messen gesehen und auch das Netzwerktreffen, wo wir uns kennengelernt haben, da bin ich auch dann hingegangen. Ich finde einfach, also meine Meinung ist so einfach, das Universum testet dich so ein, zwei Jahre lang. Will sie es wirklich?
Speaker Ja.: Und Speaker 2: war wirklich so, weil es war genau nach zwei Jahren, wo ich dann eben ganz viel nach außen gegangen bin, weil es war ja, wie soll ich sagen, vorher habe ich ja das auch nicht einmal in meinem Freundeskreis schon, aber oft im Bekannten oder Familienkreis nicht mehr erzählt, was ich mache. Und ab dem Punkt, wo ich mir dann echt dachte, jetzt reicht es, ich stehe jetzt voll dazu, Speaker: ich Speaker 2: will es jetzt wirklich, dann kamen die Kunden. Auf einmal, wie so eine Explosion war das. Also das kann ich mir bis heute noch nicht erklären. Ich meine, warum war vorher fast gar nichts? Du Speaker: hast dich geöffnet und hast gesagt, hier bin ich. Jetzt ist es wirklich so. Es ist ja wirklich immer noch so ein Switch zwischen ich habe meine Homepage und ja, und trotzdem verstecken sich da immer noch viele Menschen dahinter. Und dann aber wirklich, wie du schon gesagt hast, auf Messen zu gehen, Flyer zu gestalten, immer mehr reinzuwachsen auch in diese Unternehmerrolle oder in diese Ordnungscoaching-Rolle Speaker 2: Das Speaker: ist nochmal eine andere Hausnummer.
Speaker 2 Dein eigenes Unternehmen zu haben, das finde ich, das ist jetzt, also: ich sage mal, das Einfachordnung, das bin zu 100% ich, also das ist Ist Christine einfach pur, weil die Farben, alles einfach. Und es ist aber, finde ich, oder ich bin da auf so eine Veranstaltung von unserer Gemeinde sogar hin, wir hatten es geheißen, ging es um Frauen in der ja, wenn man in der Gemeinde was ändern will, Frauen irgendwie so. Und das war auch wieder voll witzig da hat das also um 10 Uhr morgens war das und ich habe vorher, ich gehe hin. Und bis kurz vor zehn, das Ego hat mich die ganze Zeit, du gehst da nicht hin, was willst du da, du gehst da nicht hin, bis ich mir dann, und nein, ich gehe da hin, bin natürlich dann doch hin, aber das war krass, ich habe richtig in meinem Kopf die zwei Mächte gespürt Speaker: ja, Speaker 2: nein, ja, nein, die ganze Zeit, und das krasse war, ich bin da hin, dann war da wirklich so ein riesen runder Tisch mit ganz vielen Zuhörerinnen und der Bürgermeister auch und mehrere von der Gemeinde Und dann hat eine so gesagt, was machst denn du jetzt eigentlich?
Und dann habe ich das eigentlich unbewusst gepitcht Also ich habe dann gesagt, was ich mache. Aber das: funktioniert bei mir halt am besten, wenn ich es einfach so aus mir gar nicht drüber nachdenke Und auf jeden Fall dann war das so cool, es waren auch ältere Frauen, so über 60, die waren alle so begeistert ohne Witz. So, wahnsinn, und das gibt es noch gar nicht. Und das war wieder auch so ein Moment, wo ich mir gedacht habe, ja, gut, dass ich hin bin. Und aus sich heraus gehen, weil das macht mir jetzt gar nichts mehr aus sowas also das Speaker: Vorstellen Speaker 2: was man macht. Speaker: Aber man kann auch sagen, du bist da auch wieder durch die Angst gegangen, das waren ja trotzdem Engelchen, Teufelchen, die da so auf deinen Schultern saßen und gesagt haben, geh, geh nicht, geh, geh nicht. Speaker 2: Aber hardcore, wirklich, das war wirklich, als würde mich jemand zurückhalten, das finde ich so krass. Jetzt bin ich aber eigentlich in meinem Leben, ich habe schon so viel gemacht und ich bin auch kein schüchterner Mensch, aber Ich beobachte es so krass wie das Ego einen trotzdem immer schön im Alten und ja, bei mir ist das Thema, ich denke mal von der Kindheit, so dieses nicht auffallen, schön ruhig sein.
Und das war dann irgendwann heuer im Frühjahr eigentlich so: geknackt mit diesen Messen und mit so Veranstaltungen, wo ich mir einfach gedacht habe, jetzt reicht es. ich glaube auch, wenn du natürlich immer die ersten positiven Rückmeldungen kriegst, das ist natürlich schon auch schön, dann ist man selbstbewusst da irgendwie. Speaker: Naja, es gehörte trotzdem eine Entscheidung dazu, dieses jetzt reicht es ist ja irgendwo ein Schalter im Kopf, wo du dir selber gesagt hast Schluss aus mit Kleinspielen das bin ich, Speaker 2: mein Speaker: Business und ich gehe da jetzt raus und ich helfe jetzt den Menschen, weil ich das kann Ja, Speaker 2: stimmt, ja, da irgendwo kam dann mal so ein Moment und ab Mai Auf einmal, vor allem dann, also im Sommer kamen so viele Anfragen das war immer lustig weil ja ich dann immer gleich zu meinem Mann so, schon wieder eine Anfrage und dann hat der einmal gesagt, was ist da jetzt los, also warum jetzt so viel und vorher gar nichts fast. Das war, also ich finde das bis jetzt für mich ist das ein Wunder, aber ich feiere auch wirklich jede Anfrage. Also das ist voll krass da bin ich immer im Freudentummel, weil ich mich da so freue drüber Ich glaube, das macht auch nochmal was aus. Speaker: Wohl, Speaker 2: also
Speaker total.: Da möchte ich dir einfach auch sagen, das finde ich mega geil in meiner Sprache, weil das machen viel zu selten Menschen, dass sie feiern, und zwar jede Kleinigkeit. Weil es ist nicht selbstverständlich das, was du aufgebaut hast, die Kunden, die dir das Vertrauen schenken, aber auch jeder kleine Step. Unsere Welt ist eh so auf Negativität gebaut. Es ist so schön einfach Dinge an sich anzuziehen und zu sagen, ja. Geiler Scheiß juhu und schön, dass du da bist, also so richtig dieses, ja, Freude empfangen Speaker 2: Weil ich sage immer, viele kennen mich ja gar nicht. Ich habe ja teilweise Kunden, da hatte letztens eine Kundin, da musste ich für die Mutter die kompletten Unterlagen aussortieren. In der Wohnung haben die mich dann allein drin gelassen und haben mir vorher schon das Geld gegeben. Ich meine, obwohl die kennen ja nur meine Homepage. Aber irgendwie, das ist halt so ein Vertrauen immer da, das macht mich, da bin ich teilweise echt so, oh mein Gott, Wahnsinn.
Das macht mich voll: glücklich, dass die mir immer so vertrauen und... Ich weiß ja dann auch alles teilweise von den Unterlagen hier, aber es hat noch nie irgendwas nicht gepasst und immer waren es mega sympathische Menschen, auf meiner Wellenlänge aber einmal. Ja, Speaker: weil du es gerade so ansprichst ich würde tatsächlich gerne auch mal auf dein Fachgebiet gehen und einfach mal kurz der Tiefe eintauchen, denn viele kennen ja dieses Gefühl, eben dieses überall Zettel ungeöffnete Briefe, Belege im Schubfach und die Steuer im Nacken kommt ja jetzt auch wieder. Und ich habe ein bisschen recherchiert und auf deiner Webseite schreibst du sinngemäß, mach Schluss mit Papierbergen und schlechtem Gewissen, gönn dir einen Neustart im Papierkram. Warum ist aus deiner Sicht gerade der Papiergramm so ein Energiefresser und was verändert sich, wenn hier erstmals wirklich Ordnung reinkommt?
Speaker 2 Ich habe mir das nicht vorstellen können, weil ich ja meinen Papierkram schon immer relativ: safe habe. Ich dachte ja immer, das macht jeder so. Aber gut, ich komme ja, ich habe ja Bürokauffrau auch gelernt und so weiter, also ich mache das halt einfach intuitiv. Aber die meisten können das eben nicht, weil sie es einfach auch teilweise gar nicht gelernt haben. Oder auch keinen Bock drauf haben. Es ist halt so ein Energiefresser, weil du ja ständig auch irgendwie Briefe kriegst. Also wenn du bestimmte Sachen auch nicht machst, dann kriegst du ja teilweise auch blödsinnige Ärger. Also jetzt von Rechnungen, mit Mahnungen oder auch eben mit der Steuer. Und ich glaube halt, je länger du das aufschiebst, desto schlimmer wird es da wahrscheinlich auch, könnte ich mir jetzt vorstellen. Also bei meinen Kunden ist es halt so, die... Ja gut, und wenn du mal, also wir sollen sagen, du kannst jetzt nicht mehr auf eine Stunde das schnell machen, sondern eigentlich musst du dann mehrere Tage, müsstest du dir wirklich dann Zeit nehmen und auch einen Raum haben, wo du mal alles auf den Tisch bringst und aussortierst. Und das ist gar nicht so einfach, also...
Speaker Und jetzt machst du mich aber neugierig wie arbeite ich dann mit dir zusammen, also wie kommt das dann, hast du einen Raum, wo du dann alles: auslegst? Speaker 2: Also beim Papier gibt es eigentlich verschiedene Möglichkeiten, also die Möglichkeit eins ist, das hatte ich eben bei dieser einen Kundin, da bin ich zu denen heimgefahren, das war heute in der Nähe das war jetzt... Sagen wir jetzt mal Himau, also bis zu 50 Kilometer, da fahre ich hin und wir machen es mehr oder weniger gemeinsam, beziehungsweise ich mag es, aber die Kunden sind in der Reichweite damit ich mal schnell fragen kann. Was kann weg, also vielleicht, ich bin jetzt zu weit gesprungen, also man macht halt erst mal Vorgespräch, um was geht es also meistens ist es eigentlich, dass man wirklich den ganzen Papierkram mal auf Stand bringt, Speaker: ganz
Speaker 2 wichtig, dass sie dann alles herrichten, also wirklich alles von Versicherungen bis Zeugnisse, Rechnung also alles, was sie haben, muss dann in den Raum, also muss am Schreibtisch sein Und dann bespricht man halt wie willst du es haben also ich sage mal wenn du als Privater musst du eigentlich sehr wenig aufheben also das ist jetzt nicht so wie bei der Firma dass: du da 10 Jahre Aufbewahrungsfrist hast bestimmte Sachen habe ich auch am Anfang noch zu viel zu viel aufgehoben da kann man sich eigentlich sehr reduzieren das bespricht man halt dann wie du das genau wie es der Kunde genau haben möchte wie gesagt vor Ort kann man halt dann schnell Zwischenrufe machen so ja kann das weg kann das nicht weg Und das Ziel ist halt, oder so am Schluss hat der Kunde, sagen wir mal, vier bis fünf schön beschriftete Ordner schön einheitlich, wo wirklich nur noch die wichtigsten Dinge drin sind, die man wirklich aufheben muss. Und er weiß halt auch, wie er dann weitermachen muss in Zukunft, was er überhaupt noch abheften muss, was er gleich wegschmeißen kann oder was er digitalisieren kann. Also er ist dann praktisch, er hat die kompletten Unterlagen eigentlich dann, habe ich auch in Instagram ein paar Reels dann drinnen wo man das schön sieht so vorher, nachher, wirklich nur noch das Wichtigste in einer schönen, übersichtlichen Form.
Kann man auch digitalisieren, das hatte ich aber komischerweise noch gar nicht so oft, weil ich glaube, bei den meisten ist der: wichtigste Schritt, dass ihr Spaß aussortiert. Und ich gebe auch dann auch Tipps von der Rente, dass ich sage, wie kann man den Versicherungsverlauf anfordern oder hast du deine Erziehungszeiten schon Speaker: beantragt? Speaker 2: Also in dem, wo ich die Ordnung durchschaue, das ist wieder so aus mir selber heraus, bin ich dann eh gleich, dass ich sage, hast du das schon mal angeschaut und das müsstest du vielleicht auch mal vergleichen? Also ich gebe da gleich Tipps weil ich einfach so … Wow, Speaker: also praktisch noch Add-Ons, also nicht nur die Ordnung machen, sondern eigentlich auch … Speaker 2: Dass man einmal sagt, schau mal deine Versicherungen durch. Entweder ich gebe dann Empfehlern, Versicherungsberater. Also ich mache das schon intuitiv weil ich gar nicht anders kann, weil ich halt von mir selber weiß. Gerade mit der Rente jetzt zum Beispiel bei den Frauen. Das ist ganz oft, dass die dann die Erziehungszeiten nicht beantragt haben oder so. Das mache ich halt dann gleich. Den Antrag richte ich dann gleich her. Also ich sage, das ist bei mir einfach gleich so in mir drin.
Speaker Ja, aber das ist nicht selbstverständlich. Also das ist ein Stift, der wirklich auch nach: draußen gehen darf, dass du das machst. Und Speaker 2: ich erkläre dann auch, ja, wie kannst du es dann in Zukunft ablegen, weil es hilft. Also ich arbeite jetzt nicht so, dass ich da einmal das schnelle Geld verdiene, sondern ich möchte echt, dass die dann total zufrieden sind und mich entweder wieder buchen oder dann total alleine zurechtkommen. Und die andere Methode ist, da habe ich jetzt vorgestern eins fertig bekommen, das ist eine Familie aus Magdeburg, die haben mich wieder im Internet gefunden. Speaker: Also weiter weg Speaker 2: Weiter weg, genau. Und die haben jetzt wirklich in einem Karton alles geschickt, also vier Personen, alle Ordner, waren teilweise schon vorsortiert aber seit zwei, drei Jahren haben sie fast nichts mehr sortiert und das habe ich jetzt auch richtig schön gemacht Sie ist zum Beispiel selbstständig da habe ich einen eigenen Ordner dann für jedes Kind einen Ordner Ich habe ihr vorgestern schon mal Foto geschickt von den Ordnern und das war echt so schön.
Da telefonieren wir halt immer mal wieder dazwischen oder zoomen. Und da hast du echt richtig gemerkt, wie: erleichtert die sind, weil die haben auch zwei kleine Kinder, jeder ist noch selbstständig Die hat einfach gesagt, wir schaffen es einfach nicht. Und ich habe gesagt, ja, das ist ja, mein Service ist ja wie so eine Gönnung eigentlich, aber auch wie wenn du jetzt sagst ich gehe zur Kosmetikerin Oder, keine Ahnung, ich sage mal, mach lieber keinen Wellness. Also, wie gesagt, lieber gibst du mir deine Ordner und verzichtest mal einmal auf ein Wellnesswochenende. Das ist ein blöder Vergleich. Aber das ist ja so erleichternd, wenn das einmal gemacht ist. Also, wenn die Familie jetzt zum Beispiel die Ordner schön weiterführt und gar nicht nur die wichtigsten Sachen abheftet, dann sind die eigentlich jetzt normalerweise die nächsten Jahre frei. Also, dann müssen sie nichts mehr machen. Speaker: Ja, oder man schickt dir die Ordnung dann in den Urlaub und wenn man kommt, hat man gleich noch diese schöne Ordnung. Speaker 2: Oder beides, ja. Ich habe jetzt nur einen Kunden, aus Berlin ist der, der schickt es mir aber jetzt erst, auch beruflich sehr eingespannt. Es sind auch wirklich oft Menschen, die wirklich hohe Qualifizierung haben, also von Ärzten bis sonst was.
Und der sagt: auch, ich schaffe es einfach selber nicht und der möchte mir jetzt einfach jährlich seine Sachen schicken. Ich mache es dann schick und dann schicke ich es wieder zurück. Und auch schon wieder so ein netter Mensch wieder gewesen am Telefon. Und hat auch wirklich dann gesagt, wie Sinn, dass Sie auf mich kommen. Hat er gesagt, ich habe Ihre Homepage gesehen und ich wusste ich muss das mit Ihnen, also das passt. Das macht mich immer voll. Und der hat dann auch gesagt am Telefon, Frau Beitler, ich bin jetzt so glücklich, dass ich Sie angerufen habe und dass Sie das für mich machen. Das ist für mich jedes Mal so, oh mein Gott. Wahnsinn, also ich öffne Speaker: die wirklich. Und das alles, weil du deiner Passion gefolgt bist und nicht aufgehört Speaker 2: Stimmt, genau. Weil wenn ich aufgehört hätte dann wäre ich nämlich nie auf das mit dem Papier gekommen und das mit der Buchhaltung. Das Speaker 2: finde ich so krass. Und deswegen sage ich auch zu jedem, der sich selbstständig machen möchte, fang einfach mal langsam an.
Es muss ja noch nicht perfekt sein, die Homepage, aber hauptsache, du fängst mal an, weil der Weg ist, vielleicht wirst du: eh in zwei, drei Jahren, ich meine, das ist bei jedem eigentlich so, vielleicht magst du eh ganz noch was anderes, aber du musst anfangen. Weil sonst können ja die Zufälle gar nicht zu dir kommen. Speaker: Ja, die dir zufallen, sozusagen, genau. Speaker 2: Stell dir vor ich hätte jetzt aufgehört. Ich meine, wie oft ich schon wieder Stellenanzeigen, ich habe immer wieder Stellenanzeigen angeschaut und dann wieder so, ich habe ja im Inneren Ich habe da immer eine Stimme die auch jetzt wieder sagt, du musst mehr noch machen, also größer und Step by Step. Aber da hat immer die Stimme gesagt, bleib dabei. Aber das Ego wird natürlich dann ständig... Speaker: Aber du hast gerade gesagt, du hast dich auch anscheinend nach Stellen wieder umgebracht. Naja, das kennt nämlich, glaube ich, auch jede Selbstständige. Wenn wir mal an den Punkt kommen, so eine Scheiße, ich schmeiße wieder alles hin Speaker 2: Das sagt aber auch fast jeder, gell?
Ich habe ja auch teilweise dann Bewerbungen geschrieben, aber mein Lebenslauf ist halt auch durch die vorherige Selbstständigkeit einfach auch ein bisschen schwierig, also nicht schwierig, aber... Es passt: nicht und dann habe ich mir gedacht, nee, und ich sage ja als Universum ich wollte ja nicht, dass ich was anders mache, weil dann wieder ich so, ja, okay, dann lasse ich es. Das ist schon lustig aber das sagt jeder, gell so. Speaker: Ja, wenn du dann nachfragst ist es so tatsächlich. Speaker 2: Ja, oder nur angeschaut hat und dann aber auch wieder so, nee, ich will trotzdem mein eigener Chef sein und ich liebe es halt einfach, Dinge, ja, wie jetzt da die Menschen einfach zu helfen. Das ist für mich so schön, ja. Aber auf jeden Fall, das ist das mit dem Papier nochmal, also entweder vor Ort oder zuschicken, das muss ich überlegen, genau, wie man es halt auch möchte. Also Speaker: am besten einfach mit dir mal Kontakt aufnehmen. Genau. Speaker 2: Also Speaker: theoretisch ist überall alles möglich, also man kann sich bestimmt auch einfliegen lassen, wenn es mehr wird. Speaker 2: Stimmt also das mit der Post klappt ganz gut, genau, und dann kann man ja gucken, wie oft, oder ich habe jetzt einen, wo ich die Buchhalte, und da fahre ich halt einmal im Monat hin, und Speaker: bitte
Speaker 2 den ein bisschen, also: solange ich noch Zeit habe, das mache ich auch gern, also. Es muss halt jetzt die Sympathie und das Vertrauen passen Das hat aber bis jetzt immer gepasst. Aber das ist schon wichtig, aber das passt eigentlich immer genau. Also das ist das mit dem Papierkram. Und der andere Bereich ist ja das mit der Buchhaltung, genau. Speaker: Großes Thema für jeden Speaker 2: Selbstständigen. Und da war es ja auch eben so, das war ja eben im Mai heuer da war es eben immer noch so die Flaute, da habe ich mir gedacht, ich habe jetzt keinen Bock mehr, jetzt gönne ich mir mal wieder eine Kosmetikbehandlung in der Kosmetikstudie in der Nähe.
Und dann sagt eben die zu mir, während ich auf dem Behandlungsstuhl so liege, sagt sie so, du Christine, du musst mir helfen. Wie jetzt? Ja, Buchhaltung, Lexware, du kannst doch das. Also ich habe es aber nur selber bei meinem Business gemacht, Lexware. Dann ich, ja, meinst ja. Und dann sie so, Christine, weil du bist irgendwie locker, aber irgendwie auch so,: wie hat es gesagt, kompetent und so. Du musst mir da helfen. Und dann haben wir eben einen Termin ausgemacht zwei Wochen später, in diesem Kosmetikstudio. Und dann habe ich halt einfach gezeigt, wie sie Rechnungen schreibt und mit der Steuer und blablabla. Und das war auch wieder so ein Moment, wo ich mir gedacht habe, mein Gott, wie schön. Also das war halt einfach so Spaß gemacht. Andere Fragen mit dem Impressum oder irgendwie so Kleinigkeiten habe ich halt einfach geholfen. Und dann einfach von Unternehmer zu Unternehmer, also nicht so von oben herab, sondern einfach so, was brauchst du? Du sprichst halt die Probleme und bietest halt Lösungen an. Also das gefällt mir eigentlich am besten. Speaker: Du bist eigentlich auch Sparingspartner kann man so sagen, also jemanden der wirklich auf Augenhöhe und aber vielleicht schon ein paar Schritte voraus ist bei verschiedenen Sachen, wo man fragen kann, hey, pass auf, wie mache ich das jetzt am besten?
Speaker 2 Genau, wobei jetzt zum Beispiel die Kosmetikerin ja auch total erfolgreich ist und die hat ja glaube ich noch später als ich: gestartet, von der habe ich mir dann wieder Tipps geholt, mit dem nach außen gehen, da ist die schon, also weißt du, wie ich meine? Finde ich, wie jetzt mit uns ja auch, das ist dann immer so, das gefällt mir am besten, so dieses jeder gibt Tipps und das, was gut kam, genau. Und auf jeden Fall durch diesen Termin bin ich dann auf das mit Lexville gekommen, wo man gedacht hat, ach so, das ist ja Wahnsinn. Da habe ich dann auch gleich mehrere Anfragen gekriegt. Einfaches selbstständige, also dann habe ich eben auch den Lexville Office Coach gemacht und jetzt kann ich eben auch selbstständig unterstützen, Mit Lexware, also wie sie eben ihre Buchhaltung da machen können drinnen. Macht auch total Spaß. Und das mache ich auch entweder vor Ort ist mir eigentlich wieder am liebsten oder halt per Zoom. Speaker: Super, also wie gesagt, breit aufgestellt und trotzdem spezifisch also kann man sagen, es ist schon...
Speaker 2 Wie gesagt, ich mache das seit ich 16 bin, bin ja eigentlich in der Buchhaltung oder habe da Ausbildung und so weiter, ich habe es nur selber nicht gecheckt dass ich Der anderen: auch helfen könnte, was total begloppt ist eigentlich, aber ja, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Speaker: Ja, aber das ist das, was du am besten kannst, das ist schon so selbstverständlich dass man eben gar nicht mehr so wahrnimmt, bis jemand von außen mal kommt und sagt, du, Christine. Speaker 2: Ich habe echt gedacht, dass mit Lex, ja, es ist voll easy peasy, ja klar, für mich schon als BWLer und als Als Geschäftsführerin vorher, klar ist das für mich easy peasy, aber wenn jemand voll kreativ ist, das sind zum Beispiel die meisten Kunden Yoga-Lehrer oder in dem Bereich halt, ja klar, wenn die das auch in der vorherigen in Berufen nicht gemacht haben, woher sollen die das können?
Ist eigentlich logisch, also ich kann ja nicht Yoga oder weißt du wie ich meine, das könnte ich jetzt auch nicht einfach mal so, also das, genau. Aber das ist so das dritte Feld, was mir auch extrem Spaß macht und Landwirte habe ich auch mehrere, da gibt es auch so ein Programm, das auch witzig, das heißt Just Farming, da unterstütze ich auch, drei habe ich da: gerade, bin ich auch offen für neue Anfragen, weil das ist das gleiche die müssen nämlich auch digitalisieren. Die Speaker: Digitalisierung bleibt sich nicht aus, das ist bei jedem mittlerweile, ja.
Speaker 2 Wobei ich glaube, das Hauptproblem ist oft eher nochmal vorher das Papier, also das ist mir jetzt aufgefallen. Ja, und wie gesagt, ich sehe halt, was da für ein Leidensdruck teilweise dabei ist, die sind aber richtig verzweifelt, haben da oft auch schon irgendwie Mahnungen oder so, es sind also ganz viele Ärger auch mit den Behörden gekriegt weil sie die Papiere dann verschlankt haben und das sind Wirklich eher hoch, wie sagt man, Menschen, die richtig krasse Berufe haben, also von eine Richterin hatte ich letztens auch, also weil die halt so in den Beruf eingespannt sind, dass sie da, das ist eigentlich oft das Problem, die Zeit, weil ich habe da auch oft jetzt drüber nachgedacht, wie kann das eigentlich sein, dass die dann so fertig sind auch und so, aber das ist halt auch oft eine fette Zeit und wenn du das dann so lange nicht magst, dann wird es immer mehr,: dann müssen sie einfach anfangen zu sagen, genau. Und dann gibt es mich. Speaker: Ja, Gott sei Dank. Bist du zu deiner Passage Mir Speaker 2: macht es Spaß. Ist schon anstrengend teilweise, muss ich echt sagen. Also wenn ich da mehrere Stunden diesen einen großen Papier draufletze, da war ich dann auch groggy. Aber trotzdem macht es mir Spaß. Ich habe halt daheim noch mein eigenes Büro im Keller eben. Wo ich nur das mache, was auch zum Absperren ist und so. Also auch Speaker: Datenschutz ist hier. Speaker 2: Ja genau. Er möchte aber auf Dauer auch ein eigenes Büro extern irgendwo haben, das wäre glaube ich noch besser für mich auch, dass ich das ein bisschen besser trennen kann und Arbeit. Aber Speaker: trotzdem, wie gesagt, Datenschutz ist gegeben alles, also Vertrauen, das ist alles. Ein Speaker 2: eigenes Büro, komplett separat zum Zusperren genau in unserem Keller.
Speaker Super. Christine, ich habe eine Frage für Frauen, die vielleicht wirklich gerade in diesem Chaos drinstecken.: Und zwar stell dir vor, eine Hörerin sitzt gerade zwischen mehreren Wäschekörben voller Post, Belege und alter Ordner und fühlt sich komplett erschlagen und weiß nicht, wo sie genau anfangen soll. Was wären denn aus deiner Sicht die ersten zwei bis drei Schritte mit denen sie heute beginnen kann, ohne dass sie direkt alles perfekt machen muss? Speaker 2: Mit dem Papier meinst du jetzt, gell? Oder Speaker: vielleicht so eine Ablage erstmal anfangen Speaker 2: Ja genau. Ich wollte gerade sagen, das Wichtigste ist ja nicht, dass die akuten Sachen nicht irgendwie eskalieren, gell? So Steuererklärungen und so. Entweder genau Ablage, dass man sagt, dringend zu erledigen oder nur abzuheften Am besten wäre es halt, sich echt mal ein paar Stunden irgendwie versuchen, dass man einfach mal ein paar Stunden halt Zeit hat, weil so auf fünf Minuten, finde ich jetzt, dann fängst du irgendwas an, das stresst dann fast noch mehr.
Irgendwie schauen, dass man, wenn man jetzt Kinder hat, dass man die: mal irgendwie... Speaker: Okay, also ich muss mir einen Zeithorizont erstmal rausholen. Das heißt, ich muss wirklich gucken, nicht zwischen Wäsche, Berge und Kuh, sondern wirklich zu sagen, okay, ich block mir jetzt im Kalender... Zwei Stunden und widme mich dann, Kinder sind verräumt Kindergarten Schule, Mann ist vielleicht verräumt oder Speaker 2: so, genau. Speaker: Und du kannst dich praktisch da mal drum widmen. Und dann? Dann Speaker 2: erst einmal überhaupt sich einen Überblick verschaffen, was hat man alles, weil oft hat man sich auch schon lange nicht mehr angeschaut. Ja, dann wahrscheinlich erst einmal raus sortieren, sind irgendwelche dringenden Sachen dabei? Wo ich jetzt sage, keine Ahnung, vom Finanzamt muss ich was einreichen. Das habe ich auch oft schon dabei gehabt. Das ist natürlich, oder mal die Rechnungen überweisen. Und dann entweder eine Ablagestruktur anlegen. Speaker: Hast du da noch einen Tipp für Ablagestruktur? Was heißt das übersetzt?
Speaker 2 Also ich habe es jetzt zum Beispiel, oder: ich mache es bei meinen Kunden so, dass man halt wirklich so macht. Wenn man jetzt von einer Familie ausgeht das habe ich jetzt eigentlich meistens gemacht Ich mache dann einen Ordner für die Familie zum Thema Wohnung, Haus, Immobilie wo dann auch alles, die Stromrechnungen also alles, was zum Wohnen so reinkommt und je nachdem wie viel es ist und dann auch noch die ganzen gemeinsamen Sachen, die Versicherungen Wohngebäude und so weiter da habe ich also einen Familienordner Dann habe ich einen Ordner für jede Person, wo da halt seine Zeugnisse oder auch seine eigenen Versicherungen oder seine eigenen Rentenbescheide und dann zum Beispiel noch pro Kind.
Also ich habe da wirklich so eins pro Person und dann immer die Familie und natürlich dann noch Sonderthemen wenn man jetzt Immobilien hat, da einen Ordner oder jetzt, wenn man selbstständig ist oder ein Ehrenamt zum Beispiel. Das war ich bei der letzten Familie, da habe ich dann eben einfach nur einen Ordner nur fürs Ehrenamt Und dann reicht es ja schon, wenn man das jetzt einfach mal ganz: schnell in den Ordner schon mal abheftet dass überhaupt schon mal alles im richtigen Ordner ist. So würde ich es schon mal machen, genau. Also ich meine, die Hardcore-Lösung ist eigentlich, alles mal rausschmeißen Aber das ist natürlich dann, also da braucht man echt Zeit. Also so bin ich mal vor ein paar Jahren bei uns noch mal vorgegangen, aber da war ich echt tagelang so beschäftigt. Ich meine, also nee, also schon eigentlich am besten halt, Sich vorsortieren, eben was ist meins, auf jede Person einfach mal Staubel machen, das ist schon mal das Wichtigste und dann in diesem Staubel wieder schauen, was ist es, so muss man es halt machen, ja. Speaker: Okay, und wenn jetzt digital auch noch einige Sachen dazukommen, hast du da noch irgendeinen Tipp, weil oftmals ist ja mittlerweile nur noch alles, das per Mail und so kommt. Speaker 2: Ja, da muss man eigentlich die gleiche Struktur, die man im Außen hat, ist dann auch im Innen anzulegen. So habe ich es dann auch, dass man dann auch wieder macht.
Familie gemeinsam, Wohnung und dann die gleiche Ordnerstruktur wie außen auch im Innen. Auch im PC dann, genau. Puh, das ist gar nicht so: einfach. Am besten mich buchen. Speaker: Sowieso, das wäre dann der nächste Schritt. Ich verlinke eh deine Kontaktdaten und alles in den Shownotes. Das ist schon Speaker 2: heavy, muss ich echt sagen. Letztens war mein Mann, der hat das von der Familie vorher gesehen, die Schachtel, und dann habe ich ihm die fertigen Ordner gezeigt und hat für die selber so richtig... Wow, Christine, ich könnte es nicht. Also der hat selber gesagt, Wahnsinn, wie organisiert, also tippitoppi jetzt das ist. Aber wie gesagt, einfach mit Stapelarbeiten mal vorsortieren, nach Kategorien halt. Aber es ist echt, kann ich so einfach zu erklären, ja. Fällt mir jetzt gut auf. Speaker: Ich glaube, das waren schon gute Tipps für, wenn man sich selber erstmal damit befassen will, um dann zu sagen, hey Christine, das und das liegt gerade bei mir zum Beispiel
Speaker 2 Und zum Beispiel, wenn man jetzt ein ganz normaler Privatmann ist, ohne Selbstständigkeit oder irgendwelche Sondersachen, zum Beispiel: Die Rechnung von, keine Ahnung, von vor 15 Jahren, wo ich mir einen Nagellack gekauft habe. Also man blöde, sowas kann halt alles weg. Das ist auch noch wichtig, man kann da ganz viel wegschmeißen. Eigentlich muss man nur größere Rechnungen aufheben wenn man jetzt Hausbank gehabt hat oder sowas schon mal mit Garantie was ist. Aber der ganze Gedöns oder auch Kontoauszüge natürlich besser digitalisieren oder alte Kontoauszüge, wenn da nichts besonders drauf ist, können auch weg jetzt muss man als Beispiel, genau. Speaker: Ja, aber man denkt wahrscheinlich auch manchmal schon was Altes auch dahinter, also so vielleicht viel Lernen von den Eltern noch, oder? Speaker 2: Schon, ich habe ja auch immer schön meinen Kontoauszug ewig abgeheftet und das habe ich auch verprägt, was mache ich jetzt mit dem Kontoauszug von 2005, jetzt mal als Beispiel, wo ich eine Studentin, also das habe ich dann auch alles weggeschmissen genau, also.
Speaker Ich kann mir das vorstellen, weil ich mache es ja auch immer mal wieder, dass es trotzdem so ein Gefühl hat, krass was sich da eigentlich alles ansammelt und was man: braucht. Das Speaker 2: ist schon krass doch. Selbst ich, wo ich das regelmäßig mache, aber wir haben halt verschiedene Sachen, jeder ist selbstständig, wir haben mehrere Immobilien und was bei uns auch teilweise reinkommt, wo ich mir denke, das ist schon irre, das muss man auch mal sagen. Und am besten wöchentlich so einen Papierkram-Tag machen, immer freitags, das ist auch noch so ein Tipp. Speaker: Habe ich bei dir im Impf-Zeit-Gespräch. Habe Speaker 2: ich jetzt Speaker 2: ein Speaker: bisschen Speaker 2: vernachlässigt gell? Speaker: Ja, das ist bei mir auch gefallen, dass du wirklich freitags einen Papierkram-Ablage-Tag machst. Speaker 2: Das wäre halt ganz wichtig, echt, das nicht so anstapeln weil dann, wenn da so ein Riesenstapel liegt, da kriegst du die Krise, also dann ist es so schwer anzufangen Wichtigster Tipp ist, raus aus dem Briefkasten und schon mal gleich an die blaue Tonne und da schon mal Werbungen oder irgendein Gesimt in die blaue Tonne rein.
Das mache ich sofort, also in die Papiertonne. Und eigentlich hefte ich immer alles sofort ab. Wenn jetzt irgendwas zum abheften ist, mache ich gleich weg. Also mein Fach ist eigentlich immer leer, fast.: Aber gut ich bin da auch bisschen ein Freak. Ja weil ich merke halt, wie schön das ist, wenn es einfach safe ist. Wenn ich nie irgendwie das in den Ballast hat. Naja, Speaker: du schließt ja auch Loops. Also je länger du Sachen liegen lässt, die sind ja jetzt mal so das Coaching-Bereich, du hast ja trotzdem irgendwie diese offenen Gedanken da oben schweben. Oh, da war ja noch was. Obwohl man nicht ersichtlich dran denkt und trotzdem arbeitet das Hirn ja immer weiter. Und durch das, dass du alles gleich mehr wegarbeitest ist ja auch nur die Energie, die reinkommt Speaker 2: Weil wenn die Sachen gar nicht oft mehrfach in die Hand nehmen, wenn es jetzt bloß irgendwas zum Abtäften ist, gleich in den Ordner rein, das ist eine Sache von zehn Sekunden eigentlich. Und viele schmeißen es dann aufs Fach und dann kann Speaker: es Speaker 2: liegen, ja, genau.
Speaker Jetzt hast du ja auch schon ein bisschen von deiner Arbeit erzählt, hast auch schon ein paar Erfolgsgeschichten erzählt, aber ist dir noch irgendeine besonders im Kopf, wo du sagst, wow, die war noch echt für mich: so... Emotional Speaker 2: eigentlich fast alle also ich bin immer so wenn ich da hinfahrt denke ich mir da echt immer ich kann es nicht glauben dass ich jetzt echt zum kundentermin vor also da habe ich ein paar wochen echt da ist irgendwie so der sonnenaufgang gewesen habe ich wirklich mal kurz holen müssen fast daran kann es jetzt irgendwie nicht glauben Dass ich da jetzt zum Kundentermin fahre, also das ist so, und es sind halt immer so mega sympathische Menschen, die ja teilweise fast auch immer, also nicht alle, aber viele sind aber auch dann irgendwie entweder spirituell ein bisschen oder haben auch so wie ich so die Geschichte mit, dass sie vorher was anders gemacht haben.
Ich finde, das ist halt so krass wenn du wirklich siehst, das Universum schickt dich schon immer zu solchen Menschen. Oder eine spannende Lebensgeschichte haben die einen ja immer oder einen coolen Job, also das taugt mir halt voll. Die Kunden waren eigentlich immer alle toll. Ja,: wie die eine, wo ich da alleine in Wohnung gesessen bin, die mir vorher das Geld schon gegeben hat, da haben wir auch wieder gesagt, mein Gott, wie krass vertraut die mir. Und die hat dann auch gleich gesagt, sie verteilt nur die Flyer im Altersheim, wo sie arbeitet und so. Das Speaker: ist Speaker 2: echt immer schön, ja. Speaker: Ja, es lohnt sich einfach dran zu bleiben. Wenn du das gefunden hast, was du willst oder brauchst. Das Speaker 2: stimmt, ja. Auf jeden Fall, also und einfach anfangen, das ist das Wichtigste. Einfach mal eine Homepage, das muss ja auch nicht die perfekte sein und drüber reden. Speaker: Genau, drüber reden und weitermachen, nicht nur hinter der Homepage verstecken. Speaker 2: Ja genau und wie soll ich sagen, gerade wenn, also bei mir war am Anfang schon, nicht gegenwärtig, aber es haben schon viele so Ordnungscoach oder so Augen verdreht das habe ich ja auch mitbekommen oder Und deshalb, also für mich war das ehrlich gesagt ein Ansporn.
Also das ist schon so, dass man manchmal denkt so, hihi, jo, es: läuft. Oder hatte mal eine, hinter meinem Rücken hat es anscheinend schon mal geheißen, ja, dass man jetzt mit Aufräumen auch Geld verdienen kann. Aber man dachte, ja, dann machst du, also ich soll jetzt sagen, ich finde halt witzig dass, ja wie soll ich das erklären? Ja, keine Ahnung. Da denke ich mir, ja, du kannst ja mit Aufräumen Geld verdienen. Ja Du musst es nur machen. Du Speaker: machst es halt vor. Speaker 2: Du Speaker: bist trotzdem, das darf man nicht vergessen, eine Frau die einfach macht und weitergeht und anderen hilft und dann auch noch Geld verdient das mag noch nicht jeder sehen, weil theoretisch kann es jeder schaffen, wenn er was findet, dranbleibt, dran arbeitet. Aber es ist leichter über andere Menschen zu reden, als wie selber was zu machen. Speaker 2: Stimmt Weil ja, gut, ich glaube, das Unternehmer-Ding hat wahrscheinlich wirklich nicht jeder, gell? Also ich finde es halt auch cool, wenn man einfach so ein eigenes Schiff ist. Also ja, und wenn man was ändern will ändert man es halt, gell?
Ich meine, du kennst ja auch, oder Dann so, oh, ich brauche mir wieder neue Flyer dann mache ich die anders. Also ich könnte mir das gar: nicht anders vorstellen, dass ich da irgendwie jemanden erst mal fragen muss oder so. Nee, also ich mache es halt dann einfach Speaker: Christine jetzt bist du ja auch noch Mama. Wie hast du denn da dein Business mit untergekriegt oder war das gerade der Grund, warum du auch mit angefangen hast? Speaker 2: Ja, das schon genau, weil ich war ja vorher auch schon selbstständig allerdings in einem größeren Familienunternehmen in der Automobilbranche und war da auch Geschäftsführerin. Und da war ich ja auch meine eigene Chefin, aber da fand ich es viel schwieriger weil da hatte ich halt sehr viele Mitarbeiter und da war einfach ein ganz anderer Druck dahinter und da konnte ich es mir, wie gesagt, eigentlich auch selber einteilen, aber irgendwie auch wieder nicht.
Also da war immer so viel Arbeit, dass du eigentlich nie heimfahren konntest gefühlt. Deswegen wollte ich eben... Das nicht mehr machen, also frei sein und eben, das liebe ich jetzt auch in meinem Business so, dieses, ich bin halt nur für mich selber verantwortlich, also wenn ich jetzt nichts mache, dann habe ich zwar auch keine Einnahmen, aber ich habe jetzt auch keine großen: Kosten, finde ich auch total cool, also ich habe einfach keine Fixkosten und keine, ich kann mir die Zeit so einteilen, wie ich möchte, also ich schaue halt hauptsächlich, dass ich es Vormittag die Termine mache oder auch mal, gerade wenn ich jetzt so Papieraufträge habe, die mache ich dann vielleicht auch mal abends Und das ist mir halt voll wichtig, ich kann halt einfach um die Zeit, also wo die Kinder in der Schule sind, kann ich dann meine Business machen und nachmittags habe ich dann Zeit für die Kinder. Also so wollte ich es haben und so ist eingetreten, ja. War mir auch sehr wichtig. Speaker: Also du hast es dir visualisiert, wie du es haben möchtest, bist die Schritte gegangen und bam, here I am, so in der Art, jetzt hast du es. Speaker 2: Nach zwei Jahren, sagen wir mal. Speaker: Ja, aber du bist dran geblieben. Das ist ja das. Du hast es dir visualisiert, du bist dran geblieben du hast es gemacht. Und...
Speaker 2 Und diese zwei Jahre finde ich waren so wichtig, weil da habe ich ja nochmal so viel, was ich da teilweise auch geheult habe, aber auch gemerkt habe, wie krass ich selber mich nur über: meine Business-Tätigkeit definiere und dass ich das mal ablege. Also weißt du wie ich meine, dass ich in diesen zwei Jahren einmal gesagt habe hallo, ich bin auch was wert, ohne dass ich jetzt da die Erfolgreichste bin, sondern ich bin Christine und auch ohne das Business bin ich ja was wert. Also diese zwei Jahre waren wirklich so wichtig für mich. Speaker: Das hat ganz viel innen mit dir gemacht, da ist glaube ich auch dieser Spruch der Weg ist das Ziel, Speaker 2: macht Speaker: so viel aus, weil das Ziel ist oftmals gar nicht das, was es wirklich ist. Also es ist schön, dass du jetzt die Kunden hast und dein Business. Das Speaker 2: stimmt, weil wenn du sagst, jetzt könnte man sagen, jetzt habe ich eigentlich genauso, wie ich es wollte, aber Auch jetzt habe ich trotzdem wieder Herausforderungen. ist ja nicht so, dass ich nur immer auf der Glücks... An sich ist es schon sehr positiv alles, aber ich habe auch meine schlechten Zeiten. Das ist ja ganz normal. Und wenn man sich jetzt nur auf das Ziel fokussieren würde, das wäre schmarrn. Und da geht es auch mal wieder auf und ab.
Speaker Du hast dir bestimmt auch: Fähigkeiten oder Rituale aneignen dürfen und solche Dinge, oder? Ja Speaker 2: Ich meine, jetzt muss ich halt eh wieder schauen, dass ich, als Erzählerin hatte ich jetzt sehr viele Aufträge und dann habe ich schon wieder gemerkt, oha, kommt wieder mein altes Stressraster zurück, da habe ich wieder fast kein Mittagessen einfach schon nichts mehr gegessen, also mir keine Zeit fürs Mittagessen genommen und war wieder voll gestresst und habe auch, fand ich auch spannend, habe halt sofort, wenn mir jemand eine Anfrage gestellt hat, muss ich sofort abarbeiten, nicht, dass der Kunde weg ist, weißt du, so diese Angst wieder. Und dann habe ich halt auch mal zu einem gesagt, das dauert halt jetzt einfach mal drei, vier Wochen. Das war dann in die Sommerferien. Der Termin geht halt erst in zwei, drei Wochen und die haben ja trotzdem gewartet. Aber da war ich sofort so in diesem, jetzt habe ich schon Kunden, jetzt muss ich die alle sofort bedienen.
Und das war auch wieder so ein Learning, dass ich dann nicht wieder so gestresst bin oder zu viel arbeite. Und dann bin ich wieder, ja, habe ich wieder keine Zeit für die Kinder. Also so, dass man trotzdem... Dann sind ja die Tolle, weil morgens: meditieren ein bisschen und so Sachen, dass man das beibringt, genau. Das war jetzt die letzte Woche ein bisschen so das Thema, ja. Dass ich nicht wieder in die andere Seite kippe, so ich muss nur arbeiten und auch wenn es Spaß macht, das finde ich ist nämlich auch spannend, auch beim Herzensbusiness kann man nämlich dann wieder zu viel arbeiten. Weil ich finde es macht ja Spaß, weil ich habe dann auch zu meinem Mann immer gesagt, ich muss es jetzt noch fertig machen, weil das ist voll cool, aber ich war trotzdem total kaputt und dann hat der auch gesagt, mach halt morgen weiter, also genau. Das ist gerade immer noch so ein bisschen das Thema, ja, weil es hat einfach... Speaker: Ja, aber auch das machst du ja wieder ongoing, merkst du, ah spannend, okay, jetzt muss ich wieder auf mich mehr achten und dann wieder, also ich sage immer, der Weg ist... Speaker 2: Oder jetzt momentan habe ich ein bisschen weniger Anfragen, aber ich glaube, das ist jetzt einfach wie Weihnachten, weil man jetzt ist jeder mit sich selber beschäftigt. Und da habe ich sofort gemerkt, ganz kurz kam dann wieder so die alte das Ego wieder so. Speaker: Und
Speaker 2 wenn jetzt keine, dann habe ich aber sofort so, ey,: schmarrn Das kommt jetzt schon. Wenn es jetzt mal wieder ein bisschen ruhiger ist, ist es ja auch ein Weltuntergang. Du machst schon weiter, ein bisschen wieder mehr Werbung machen, weil man dachte, es ist so lustig wie man sich immer wieder in das Alte die Angst wieder hochkommen will. Aber man ist viel schneller, finde ich dass man es annimmt oder dass man jetzt sagt, ja, es wird schon. Und jetzt habe ich mir gedacht, cool, das mache ich auch mal Weihnachtsfeier. Also ich meine, ich habe jetzt auch mal frei. Speaker: Ich glaube, das vergisst man auch oft. Das ist das Unternehmerinnen. Ja cool. Und wenn man so gerade in sozusagen, ich darf mich da selber auch wieder ertappen. Also, oder habe mich ertappt denke ich mal, uh, jetzt wie nächstes Jahr planst du aber wirklich regulär auch mal Urlaub ein. Stimmt Speaker 2: Du denkst, das ist bei dir genauso, oder? Weil es macht ja Spaß. Ich sage mir immer, wenn wir so ein Insta sind, wenn man so Montagmorgen, ich freue mich, Rücksack, auch immer auf die neue Woche.
Immer. Auch wenn jetzt mal nicht so viel Termin weil einfach mein Leben, das passt halt alles so. Aber normalerweise, du kannst jetzt auch mal Urlaub machen.: Ja. Ja Weil ich denke dann schon immer, keine Zeit für Urlaub das ist so schön. Speaker: Ja, aber gerade da dürfen, ich glaube, wir beide und bestimmt auch viele andere selbstständige Frauen noch darauf achten. Speaker 2: Doch, stimmt. Ja, und deswegen ist ja das auch gerade mit Buchhaltung für Selbstständige so schön, weil die einfach durch das, wenn die jetzt immer mal Lex war, also das ist jetzt so gerade mein Hauptprogramm wo ich jetzt da den Speaker: Menschen Speaker 2: helfe, Sie sind dann einfach schneller und haben halt die Buchhaltung immer, wie soll ich sagen, auch up-to-date und im Blick. Also das ist auch super. Weil die, die vorher die Zettelwirtschaft gehabt haben, haben dann einmal im Jahr die Buchhaltung gemacht. Und so haben sie es halt immer up-to-date, können dann alles machen. Also das ist eigentlich dann auch für die Selbstständige wieder voll die Erleichterung
Speaker Cool. Also phänomenal was du alles machst, wem du hilfst und ich glaube, es werden definitiv Menschen nach diesem: Podcast sich bei dir melden, weil du so eine sympathische, tolle Frau bist, die man merkt wie du für dein Thema brennst. Weil wir wirklich beide aufpassen müssen, dass wir nicht verbrennen, weil dann auch mal Urlaub einplanen. Speaker 2: Ja. Speaker: Möchtest du noch Frauen irgendwas mitgeben bezüglich ihrem Business und Ordnung und Co.? Speaker 2: Puh, könnte man vieles mitgeben. Ja, einfach losgehen. Sich immer wieder, ich sage immer, immer wieder einen kleinen Anstieg geben auch. Aber, also wenn du ein Business starten willst, dann musst du dem Universum und der Außenwelt halt auch sagen du willst ein Business starten Also zum Beispiel auch einfach mal die Gewerbeanmeldung dann abgeben und die Homepage machen.
Muss halt auch nicht die perfekte sein, aber ich würde sagen, und dann einfach schon langsam es ins Rollen bringen.: Und gar nicht so viel darüber nachdenken, was will ich letzten Endes machen, weil es sieht man ja bei mir oder bei dir bestimmt auch bisschen anders kommen. Speaker: Definitiv. Speaker 2: Und ich sage immer, was ich in fünf Jahren mache, teilweise ertappe ich mich jetzt schon es soll schon in der Richtung bleiben, aber es kommt schon wieder ein bisschen so rum, das wäre auch schon wieder für mich egal. Speaker: Ja weiterhin offen bleiben. Speaker 2: Genau, keine Ahnung, aber das ist ja voll cool, dass sich das immer verändern wird. Einfach mal losgehen und nicht aufs Umfeld hören. Also nicht auf das Engere, also auf die Verwandtschaft oder so. Speaker: Den Traum mit ihm. Ja Speaker 2: genau. Also Blödsinn, ich rede eigentlich ehrlich gesagt mit meiner Verwandtschaft immer noch nicht richtig drüber, weil ich weiß einfach, die würden es mir immer noch kaputt machen, unbewusst die Ängste einfach auf mich überstülpen wollen.
Und ich sehe ja, es läuft. Also ich rede allgemein nicht mehr so viel drüber also: privat, weil ich denke mir, ich mache es jetzt einfach. Speaker: Und Speaker 2: Traum schon ein bisschen hüten. Weil am Anfang ist das echt wie so ein Pflänzchen und wenn dann wieder einer voll, das war bei mir echt oft, dann brauchst du wieder Tage, bis du dich wieder mental aufrichtest weil du trotzdem dann zweifelst. Das ist ja normal. Also am besten einen schönen Start, lieber Netzwerken im Gleichgesinnten das ist auch ganz wichtig. Also wirklich, so wie mir, auch mit Netzwerk und umgib dich mit Menschen, die es schon geschafft haben. Also es ist nicht zwanghaft, aber wenn du da jemanden kennst, der ihm da erfolgreich ist, einfach mit denen mehr reden. Speaker: Oh ja, und auch nicht schüchtern sein, weil gerade diejenigen, die weiter sind, die freuen sich, wenn sie fragen. Ein Mensch, der weiter ist, wird dich nie irgendwie abständig behandeln, im Gegenteil.
Speaker 2 Ich bin da einmal voll, dass ich mir oft denke, mein Gott, ich habe jetzt wieder tausend Tipps rausgegeben, aber ja, wurscht, aber ich helfe da gerne. Und was ich auch immer krass finde,: wenn man irgendwie Ängste hat oder einfach mit den anderen Menschen darüber reden, das habe ich letztens vor längerem schon wieder gemacht, wo ich mit dem Business eben auch gesagt habe, wo es nicht so gelaufen ist, wenn du dich öffnest, kriegst du so viel zurück. Jeder hat ja seine Problemchen. Jeder, Speaker: definitiv Speaker 2: Aber Speaker: das Schöne ist ja, durch Probleme wächst man ja auch wieder. Also die sind natürlich noch ganz da. Speaker 2: Also sich einfach zu zeigen wie man ist, auch sein Business so zu machen, wie man ist stimmt. Das ist noch ganz wichtig, so wie man ist, sich zu zeigen. Und dann kommen nämlich auch die Kunden, die zu einem passen Und wenn man sich verstellt, dann passt das auch irgendwie nicht. Weil seit ich meine neue Homepage habe und auch einfach mich so nach außen auch zeige, wie ich bin, so eher locker auch, nicht so dieses extreme, ich weiß schon, diese extreme Businesswelt oder so, sondern einfach so, wie ich bin, habe ich eigentlich genau solche Kunden. Und dann passt es. Speaker: Sehr schön.
Christine, vielen herzlichen Dank für deine Offenheit, deine Einblicke und all die konkreten Tipps: Ich glaube, viele unserer Hörerinnen haben heute Lust bekommen, ihre Unterlagen nicht mehr als Feind, sondern als Unterstützung zu sehen und sich auch Hilfe zu holen bevor es zu viel wird. Und da möchte ich dich wirklich einfach nochmal von ganzem Herzen empfehlen. Und deswegen werde ich deine Arbeit bzw. deinen Instagram-Account gerne wieder auch in die Shownotes verlinken und Und genau, Christine, du hast das letzte Schlusswort auf den heutigen Podcast-Weg. Was möchtest du noch sagen? Speaker 2: Ja, also wenn jemand sich angesprochen fühlt von meiner Einfachordnung, von meinem Business, einfach mal sich melden bei mir auf der Homepage Per E-Mail oder so oder anrufen und dann einfach kann man mal ganz locker sprechen oder sich auch noch was treffen und dann, es gibt immer eine Lösung und genau, einfach mal einfach mal machen, einfach mal losgehen. Speaker: Einfach machen, jawohl. Einfach
Speaker 2: Ordnung. Speaker: Einfach Ordnung einfach machen, einfach Ordnung. Und Speaker 2: Ordnung macht glücklich, das ist tatsächlich so, also mich auf jeden Fall. Oder eine gewisse Ordnung macht glücklich. Oder macht locker, frei oder so, ja. Speaker: Dankeschön Christine ich wünsche dir alles Liebe, alles Gute und ja, wir sehen uns Danke, Speaker 2: danke dir Speaker: Tschüss ciao
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